Neue ConMoto-Projektstudie: Steigerung der Produktionseffizienz in der Chemie- und Pharmaindustrie

In kaum einer Branche kommt den Produktionsanlagen und Maschinen eine derart große Bedeutung zu wie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Dennoch stehen in vielen Betrieben die Anlagen zu häufig still. Ursache ist oftmals eine unzureichende Instandhaltung – damit verschwenden die Unternehmen Milliarden. Genau hier gilt es jetzt anzusetzen und die machbaren Effizienzpotentiale zu heben. Bis zu 60 Prozent der gesamten Produktionskosten können somit direkt und indirekt durch die Effizienz des Instandhaltungs- und Asset Managements beeinflusst werden. „Dies liegt vor allem an den kapitalintensiven Produktionsanlagen und einem in der Regel geringeren Personalkostenanteil an den Herstellungskosten“, unterstreicht Nils Blechschmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der ConMoto Consulting Group. Darüber hinaus stellen oftmals „maßgeschneiderte“ und gefahrgeneigte Prozesse sowie Produktionsequipment mit gering ausgeprägter technischer Standardisierung sehr hohe Anforderungen an die Instandhalter. In der neuesten Projektstudie Chemie und Pharma analysierte ConMoto die Leistungsfähigkeit von 67 unterschiedlichen Betrieben in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, USA, Brasilien und Indien und zeigt zugleich wie es besser geht.

Lesen Sie einen Auszug aus der Studie hier. 

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Unternehmen rechnen 2015 mit schwächerer Konjunktur

Die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen haben sich für 2015 spürbar eingetrübt. Das zeigt die aktuelle „Konjunkturumfrage Herbst“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), an der rund 2.900 Unternehmen teilgenommen haben. Für das Jahr 2015 erwarten nur noch 31 Prozent der befragten Firmen ein Produktionsplus; im Frühjahr 2014 rechneten noch 53 Prozent für das laufende Jahr mit einem Anstieg. Die Aufhellung der Exportaussichten, die im Frühjahr 2014 noch deutlich zu erkennen war, hat sich ebenfalls teilweise verflüchtigt: Nur noch 24 Prozent der Firmen erwarten für 2015 mehr Exporte – im Frühjahr waren es noch 34 Prozent; 18 statt 8 Prozent rechnen indes mit einem Rückgang.

Das unsichere wirtschaftliche Umfeld, aber auch die hohen Energie- und Arbeitskosten wirken sich zudem negativ auf die Investitionspläne aus: 2015 wollen 30 Prozent der Firmen mehr investieren; fast ein Viertel (23 Prozent) wird dagegen voraussichtlich weniger investieren als momentan. Im Frühjahr 2014 hatten noch über 44 Prozent der Unternehmen angegeben, dass sie mehr investieren wollen, nur knapp 15 Prozent wollten ihre entsprechenden Ausgaben reduzieren.

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Erlöse der Elektroindustrie wachsen um 2,4 Prozent in 2014

Kumuliert von Januar bis September 2014 lagen die Bestellungen in der Elektrobranche um 1,0 Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei wurden im Inland 0,1 Prozent und im Ausland 1,9 Prozent mehr Aufträge eingesammelt als in den ersten neun Monaten 2013. Kunden aus dem Euroraum und aus Drittländern erhöhten ihre Bestellungen jeweils um 1,9 Prozent. Diese Zahlen meldete jetzt der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Der Branchenverband weist allerdings auch darauf hin, dass sich das Geschäftsklima in der Elektroindustrie in der Monatsbefragung Oktober zum dritten Mal hintereinander verschlechtert hat. Dementsprechend lägen die Erwartungen der ZVEI-Mitgliedsunternehmen für die kommenden sechs Monate im negativen Bereich.

In den gesamten ersten neun Monaten dieses Jahres beliefen sich die Branchenerlöse auf 126,5 Milliarden Euro. Sie übertrafen ihren Vorjahresstand um 2,4 Prozent. Der Inlandsumsatz lag mit 63,6 Milliarden Euro um 1,1 Prozent höher als im Vorjahr, der Auslandsumsatz legte um 3,7 Prozent auf 62,9 Milliarden Euro zu. Das Geschäft mit der Eurozone verbesserte sich um 2,6 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro, der Umsatz mit Drittländern konnte um 4,5 Prozent auf 40,1 Milliarden Euro erhöht werden.

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Unternehmen in der EU: Kaum Veränderungen bei Investitionen und Gewinnen

Laut aktuellen Daten des Statistikamtes der Europäischen Union (Eurostat) und der Europäischen Zentralbank (EZB) lag die Investitionsquote der Unternehmen in den 18 Ländern des Euroraums im zweiten Quartal 2014 bei 21,6 Prozent, stabil gegenüber dem ersten Quartal 2014. Dies sei das Ergebnis stabiler Investitionen und gleichzeitig nahezu stabiler Bruttowertschöpfung (+0,1 Prozent) bei fallenden Lagerbeständen (Vorleistungsgüter, Lieferungen und Fertigerzeugnisse).

In allen 28 Mitgliedsstaaten der EU lag die Investitionsquote im zweiten Quartal 2014 bei 21,9 Prozent, stabil gegenüber dem vorherigen Quartal. In der EU28 lag die Gewinnquote der Unternehmen im zweiten Quartal 2014 bei 38,2 Prozent, gegenüber 38,1% im ersten Quartal 2014. Im Euroraum betrug die Gewinnquote im zweiten Quartal 38,4 Prozent, gegenüber 38,7 Prozent im vorherigen Quartal.

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Weiterer Beschäftigungsaufbau im Mittelstand

Eine aktuelle Umfrage das Finanzdienstleisters Creditreform unter rund 4.000 mittelständischen Unternehmen in Deutschland belegt, dass der Beschäftigungsaufbau im Mittelstand sich im Jahr 2014 fortgesetzt hat. 28,7 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, mehr Mitarbeiter zu beschäftigen als im Frühjahr. In knapp jedem zehnten Unternehmen (9,2 Prozent) gab es Stellenstreichungen. Zusätzliche Mitarbeiter eingestellt haben vor allem Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Dienstleistungssektor.

Der Mittelstand schätzt auch seinen Personalbedarf auch in der näheren Zukunft hoch ein. So will immerhin gut ein Fünftel der Befragten (21,4 Prozent) im nächsten halben Jahr das Personal aufstocken. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei lediglich 14,6 Prozent. Überdurchschnittlich viele Unternehmen mit Aufstockungsplänen gibt es wiederum im Verarbeitenden Gewerbe und unter den Dienstleistern. Die hohe Investitionsbereitschaft der Unternehmen korrespondiert mit den positiven Auftrags- und Umsatzerwartungen. Etwa die Hälfte der Befragten (49,6 Prozent) hat ein Investitionsvorhaben angekündigt. Mehr Unternehmen als im Vorjahr planen Erweiterungsinvestitionen.

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Schwächeres Wachstum und höhere Profite im Mittelstand

Das Wachstum in den deutschen mittelständischen Unternehmen hat sich im Jahr 2013 verlangsamt, die Profitabilität und die Eigenkapitalquote sind jedoch weiter gestiegen. Das zeigt das KfW-Mittelstandspanel 2014, eine repräsentative Analyse zur langfristigen strukturellen Entwicklung des Mittelstands in Deutschland. Die mittelständischen Unternehmen haben laut den Befragungsergebnissen ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent erhöht. Damit hat sich das Wachstum im Vergleich zum Jahr 2012 um ein Fünftel abgeschwächt.

Im Ausblick korrigieren die Unternehmen ihre Geschäftserwartungen angesichts der konjunkturellen Schwäche auf vielen internationalen Absatzmärkten nochmals nach unten. Die Auslandsumsätze im Mittelstand schrumpften bereits 2013 um sieben Prozent auf 545 Milliarden Euro. In Europa gingen die Umsätze um 27 Milliarden Euro zurück. Trotz dieser negativen Faktoren nahm die durchschnittliche Umsatzrendite mittelständischer Unternehmen um 0,7 Prozentpunkte auf ein Allzeithoch von 6,7 Prozent zu. Den Zuwachs an Profitabilität nutzt der Mittelstand zur Stärkung des Eigenkapitals: Die durchschnittliche Eigenkapitalquote im Mittelstand hat im Jahr 2013 um 1,2 Prozentpunkte auf 28,6 Prozent zugelegt. Die Gewinne bleiben zumeist in den Unternehmen: Die mittelständischen Unternehmen haben sich – wie schon 2012 – auch im Jahr 2013 mit Investitionen zurückgehalten: Ihre Ausgaben in neue Anlagen und Bauten stagnieren und liegen bei 144 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von -0,7 Prozent.

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