Neue ConMoto-Projektstudie: Steigerung der Produktionseffizienz in der Chemie- und Pharmaindustrie

In kaum einer Branche kommt den Produktionsanlagen und Maschinen eine derart große Bedeutung zu wie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Dennoch stehen in vielen Betrieben die Anlagen zu häufig still. Ursache ist oftmals eine unzureichende Instandhaltung – damit verschwenden die Unternehmen Milliarden. Genau hier gilt es jetzt anzusetzen und die machbaren Effizienzpotentiale zu heben. Bis zu 60 Prozent der gesamten Produktionskosten können somit direkt und indirekt durch die Effizienz des Instandhaltungs- und Asset Managements beeinflusst werden. „Dies liegt vor allem an den kapitalintensiven Produktionsanlagen und einem in der Regel geringeren Personalkostenanteil an den Herstellungskosten“, unterstreicht Nils Blechschmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der ConMoto Consulting Group. Darüber hinaus stellen oftmals „maßgeschneiderte“ und gefahrgeneigte Prozesse sowie Produktionsequipment mit gering ausgeprägter technischer Standardisierung sehr hohe Anforderungen an die Instandhalter. In der neuesten Projektstudie Chemie und Pharma analysierte ConMoto die Leistungsfähigkeit von 67 unterschiedlichen Betrieben in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, USA, Brasilien und Indien und zeigt zugleich wie es besser geht.

Lesen Sie einen Auszug aus der Studie hier. 

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Große Familienunternehmen rentabler als managergeführte

Große Familienunternehmen weisen in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten bessere Ergebnisse als vergleichbare managergeführte auf. Zu diesem Fazit kommt eine Bilanzdatenanalyse des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn für die Jahre 2008 bis 2012. Demnach konnten die untersuchten 3.723 großen Familienunternehmen sowohl über den gesamten Zeitraum hinweg als auch in den einzelnen Jahren höhere Renditen auf ihr Gesamt- und ihr Eigenkapital vorweisen als die 2.852 Nicht-Familienunternehmen. Als große Unternehmen galten der Studie zufolge Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro. Die untersuchten Familienunternehmen mussten sich zu mindestens 50 Prozent im Besitz von maximal zwei Familien befinden und die Familienmitglieder in der Geschäftsführung aktiv sein.

Auch bei den Personaleinstellungen hatten die großen Familienunternehmen insgesamt die Nase vorn: Von 2008 auf 2012 erhöhten sie ihren Personalbestand stärker als die großen managergeführten Unternehmen. Nur in den Jahren 2009 und 2010 zeigte sich bei der Beschäftigung kein Unterschied. Die Familienunternehmen kamen aber ohne Personalabbau durch die Krisenjahre. Das zahlte sich aus, als die Wirtschaft wieder anzog. Wachsende Auftragseingänge in der Zeit der Konjunkturerholung konnten schnell abgearbeitet werden, so dass die Unternehmen schnell wieder auf Erfolgskurs kamen. Im Vergleich zu den großen managergeführten Unternehmen erzielten die familiengeführten sowohl in 2010 als auch 2011 wieder höhere Umsätze.

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DIHK: Deutsche Wirtschaft wächst durch Sonderfaktoren

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet für 2015 mit einem Wachstum von 1,3 Prozent. Diese Prognose macht die Wirtschafsorganisation auf der Basis der Ergebnisse der ihrer aktuellen Konjunkturumfrage, an der 27.000 Unternehmen in Deutschland teilgenommen haben. Demnach erwarten die Unternehmen, dass sich die Konjunktur gegenüber dem Herbst 2014 weiter positiv entwickelt. Bei den Investitionen bleiben die Unternehmen allerdings weiter zurückhaltend. Trotzdem erwartet der DIHK einen Beschäftigungsanstieg um 200.000 Stellen.

Bei der Vorstellung der Ergebnisse verwiesen die Experten des DIHK auch darauf, dass die leicht positive Konjunkturerwartung durch drei Sonderfaktoren begünstigt werde. Den niedrigen Ölpreis, den schwachen Euro und die damit verbundene Stärkung der Exporte sowie die niedrigen Zinsen, die die Baukonjunktur nach oben treiben. Bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehen die Unternehmen dagegen erhebliche Risikofaktoren. Dazu gehören insbesondere die hohen Arbeitskosten und der Fachkräftemangel.

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Industrie 4.0: Nur 27 Prozent der Unternehmen gut vorbereitet

Der digitale Wandel erfasst die deutsche Wirtschaft auf ganzer Breite – das ist das zentrale Ergebnis des IHK-Unternehmensbarometers zur Digitalisierung in dessen Rahmen die Industrie- und Handelskammern rund 2.000 Unternehmen befragten. 94 Prozent der Unternehmen antworten auf die Frage, ob die Digitalisierung ihre Geschäfts- und Arbeitsprozesse beeinflusst, mit „Ja“. Dabei sind alle Wirtschaftszweige in vergleichbarem Umfang betroffen. Zugleich setzen die Betriebe mehrheitlich in ihrer digitalen Entwicklung noch auf weitere erhebliche Potenziale. Auf die Frage „Wie schätzen Sie den Stand der Digitalisierung in Ihrem Unternehmen insgesamt ein?“, ordnen sich 27 Prozent aller Betriebe bei „voll“ oder „nahezu voll“ entwickelt ein.

Über ein Drittel der Unternehmen (34 Prozent) gibt an, dass sich die Digitalisierung positiv auf die Umsatzentwicklung auswirkt. Lediglich acht Prozent konstatieren einen Rückgang des Geschäftsvolumens. Die positive Einordnung der Digitalisierung steigt mit der Größe. Eine Diskrepanz zwischen Großunternehmen und Mittelstand herrscht gerade in der Industrie, für die vielfach ein erheblicher Produktivitätssprung durch die Digitalisierung prognostiziert wird. 50 Prozent der industriellen Großunternehmen sehen Umsatzzuwächse, wohingegen lediglich 27 Prozent der Mittelständler in der Industrie höhere Erlöse realisieren können. Dies wertet die IHK als ein deutliches Signal, dass der Mittelstand beim Thema Industrie 4.0 vor großen Herausforderungen steht.

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DIW: Wirtschaft wächst moderat trotz „hoher Risiken“

Die deutsche Wirtschaft wird zum Jahresauftakt das Tempo des Schlussquartals 2014 in etwa halten können: Im vierten Quartal 2014 sowie in den ersten drei Monaten 2015 dürfte die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts bei 0,2 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorquartal liegen. Das zeigen die Zahlen des aktuellen Konjunkturbarometers des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Für die deutsche Wirtschaft geht es mit moderatem Tempo aufwärts“, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. „Hohe Risiken“ wie vor allem die weiterhin schwierige wirtschaftliche und politische Lage im Euroraum sprechen nach Ansicht der Konjunkturforscher gegen einen kräftigeren Aufschwung.

Das DIW Konjunkturbarometer stagniert bei 99 Punkten. Damit liegt der Indikator weiter knapp unter dem Schwellenwert von hundert Punkten, der ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft signalisiert. Allerdings sind die weiteren konjunkturellen Aussichten nach DIW-Einschätzung günstiger: Die Weltkonjunktur werde etwas Fahrt aufnehmen und der Preisverfall beim Rohöl schiebt die Konjunktur an. Die Abwertung des Euro führe einerseits zu einer kräftigeren Auslandsnachfrage, andererseits verteuere sie die Importe. Wegen des großen deutschen Exportüberschusses überwögen aber die positiven Effekte. Das Institut sagt für Deutschland einen steigenden privaten Konsum, eine günstigen Arbeitsmarkt, steigende Löhne und eine allmähliche Ausweitung der Unternehmensinvestitionen voraus. Alles in allem werde die deutsche Wirtschaft etwas an Schwung gewinnen und im laufenden Jahr mit einem Plus von etwa anderthalb Prozent gegenüber dem Vorjahr leicht überdurchschnittlich wachsen.

Deutsche Elektroindustrie steigert Produktion um 2,4 Prozent

Die deutsche Elektronikindustrie konnte Ihre reale Produktion trotz der ungünstiger gewordenen globalen Rahmenbedingungen von Januar bis November 2014 um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Laut aktuellen Zahlen des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hat der nominale Umsatz der Unternehmen in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres um 2,6 Prozent auf 156,6 Milliarden Euro zugelegt. Im Gesamtjahr 2014 seien die Erlöse auf 171 Milliarden Euro gestiegen. Trotz starker monatlicher Schwankungen habe die letztjährige Entwicklung der Elektroindustrie damit im Rahmen der Erwartungen gelegen, so der ZVEI.

Die Exporte (inklusive Re-Exporten) sind nach den Zahlen der ZVEI-Mitgliedsunternehmen zwischen Januar und Oktober 2014 um 3,9 Prozent gegenüber Vorjahr auf 136,8 Milliarden Euro gestiegen. Mit 83,2 Milliarden Euro (plus 3,4 Prozent) wurden immer noch knapp zwei Drittel aller Branchenausfuhren in Europa abgesetzt. Die meisten Exporte gingen nach China. Das Land nahm mit 12,3 Milliarden Euro um 15,9 Prozent höhere Elektroausfuhren aus Deutschland auf und hat damit die USA als bislang größten Abnehmer abgelöst. Dorthin nahmen die Ausfuhren um 3,2 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro zu. Frankreich ist drittgrößter Absatzmarkt geblieben. Mit 9,5 Milliarden Euro stieg das Exportvolumen im Nachbarland um 2,9 Prozent.

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