Neue ConMoto-Projektstudie: Steigerung der Produktionseffizienz in der Chemie- und Pharmaindustrie

In kaum einer Branche kommt den Produktionsanlagen und Maschinen eine derart große Bedeutung zu wie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Dennoch stehen in vielen Betrieben die Anlagen zu häufig still. Ursache ist oftmals eine unzureichende Instandhaltung – damit verschwenden die Unternehmen Milliarden. Genau hier gilt es jetzt anzusetzen und die machbaren Effizienzpotentiale zu heben. Bis zu 60 Prozent der gesamten Produktionskosten können somit direkt und indirekt durch die Effizienz des Instandhaltungs- und Asset Managements beeinflusst werden. „Dies liegt vor allem an den kapitalintensiven Produktionsanlagen und einem in der Regel geringeren Personalkostenanteil an den Herstellungskosten“, unterstreicht Nils Blechschmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der ConMoto Consulting Group. Darüber hinaus stellen oftmals „maßgeschneiderte“ und gefahrgeneigte Prozesse sowie Produktionsequipment mit gering ausgeprägter technischer Standardisierung sehr hohe Anforderungen an die Instandhalter. In der neuesten Projektstudie Chemie und Pharma analysierte ConMoto die Leistungsfähigkeit von 67 unterschiedlichen Betrieben in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, USA, Brasilien und Indien und zeigt zugleich wie es besser geht.

Lesen Sie einen Auszug aus der Studie hier. 

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Deutsche Elektroindustrie steigert Produktion um 2,4 Prozent

Die deutsche Elektronikindustrie konnte Ihre reale Produktion trotz der ungünstiger gewordenen globalen Rahmenbedingungen von Januar bis November 2014 um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Laut aktuellen Zahlen des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hat der nominale Umsatz der Unternehmen in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres um 2,6 Prozent auf 156,6 Milliarden Euro zugelegt. Im Gesamtjahr 2014 seien die Erlöse auf 171 Milliarden Euro gestiegen. Trotz starker monatlicher Schwankungen habe die letztjährige Entwicklung der Elektroindustrie damit im Rahmen der Erwartungen gelegen, so der ZVEI.

Die Exporte (inklusive Re-Exporten) sind nach den Zahlen der ZVEI-Mitgliedsunternehmen zwischen Januar und Oktober 2014 um 3,9 Prozent gegenüber Vorjahr auf 136,8 Milliarden Euro gestiegen. Mit 83,2 Milliarden Euro (plus 3,4 Prozent) wurden immer noch knapp zwei Drittel aller Branchenausfuhren in Europa abgesetzt. Die meisten Exporte gingen nach China. Das Land nahm mit 12,3 Milliarden Euro um 15,9 Prozent höhere Elektroausfuhren aus Deutschland auf und hat damit die USA als bislang größten Abnehmer abgelöst. Dorthin nahmen die Ausfuhren um 3,2 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro zu. Frankreich ist drittgrößter Absatzmarkt geblieben. Mit 9,5 Milliarden Euro stieg das Exportvolumen im Nachbarland um 2,9 Prozent.

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Mittelstand: Investitionszurückhaltung trotz hoher Eigenkapitalquote

Der deutsche Mittelstand ist hervorragend kapitalisiert: Mit einer Eigenkapitalquote von 22,3 Prozent im Mittel wird ein neuer Rekordwert erreicht. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Diagnose Mittelstand 2015“ des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, für die die Bilanzdaten mittelständischer Unternehmen ausgewertet wurden.Die Steigerung des Eigenkapitals ist dabei in allen Betriebskategorien erfolgt. Auch Kleinunternehmen mit einer Umsatzgröße unter einer Million Euro verfügen mit 17,2 Prozent über ein solides Eigenkapitalpolster.

Trotz der komfortablen Ausstattung mit Eigenkapital halten sich die Unternehmen bei den Investitionen zurück. Nur noch knapp 16 Prozent der Sparkassen-Experten geben an, dass ihre Kunden mehr Investitionsmittel abfragen. 45,8 Prozent der Firmenkunden aus dem Mittelstand haben weniger Investitionsmittel abgerufen als im Vorjahr. Über die Hälfte der Unternehmen investiert, um Maschinen und Anlagen zu ersetzen. Nur noch 19,7 Prozent der Firmen investiert, um zu expandieren. Das ist der niedrigste Wert seit 2010.

Die hauptsächlichen Gründe für die Zurückhaltung bei Investitionen sehen die Sparkassen-Experten in der Unsicherheit durch geopolitische Krisen und die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone. Schon jetzt ist die Umsatzrentabilität der mittelständischen Unternehmen rückläufig: 2013 betrug der Wert 6,4 Prozent nach 7,7 Prozent im Vorjahr.

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VDMA: Russlandgeschäft geht um 16 Prozent zurück

Die Rubelabwertung und mangelnde Investitionstätigkeit belasten das Russlandgeschäft der deutschen Maschinenbauer schon seit Mitte 2013. In den ersten drei Quartalen 2014 sanken die Maschinenexporte nach Russland laut aktuellen Zahlen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) um 16 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Der aktuelle Absturz des Rubel verschärfe die Situation für die in Russland tätigen Maschinenbauunternehmen erheblich und mache ein Anziehen der Investitionen in nächster Zukunft unwahrscheinlich. In 2014 hat der Rubel rund die Hälfte seines Wertes verloren. Selbst eine Erhöhung des Leitzinses durch die russische Notenbank Mitte Dezember von 10,5 auf 17 Prozent konnte den Währungsverfall nicht stoppen.

Aktuell ist Russland der fünftwichtigste Markt für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau, der Anteil des Russlandgeschäfts am gesamten deutschen Maschinenexport lag in den ersten neun Monaten bei 4,4 Prozent. Noch 2013 war Russland der viertwichtigste Markt für die deutschen Maschinenexporteure, was einem Anteil am Gesamtvolumen von 5,2 Prozent entsprach.

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103,9 Milliarden Euro: erneut deutscher Rekordexport im Oktober

Die deutschen Exporte sind im Oktober 2014 laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamt (destatis) gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 4,9 Prozent auf 103,9 Milliarden Euro gestiegen, die Importe nahmen hingegen nur um 0,9 Prozent zu und erreichten 81,9 Milliarden Euro. Damit konnten die deutschen Unternehmen den bisherigen Ausfuhrrekord vom September 2014 (102,5 Milliarden Euro) übertreffen. Die Außenhandelsbilanz  schloss im Oktober 2014 mit einem Überschuss von 21,9 Milliarden Euro (Kalender- und saisonbereinigt 20,6 Milliarden Euro). Im Oktober 2013 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz +17,8 Milliarden Euro betragen.

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Diensthandel (BGA) sieht die Gründe für diesen neuen Monatsrekord bei den deutschen Exporten Rückenwind durch die niedrigen Rohstoffpreise und den schwachen Euro. Deshalb seinen die guten Zahlen trotz der internationalen Krisenherde möglich gewesen.

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Deutschland im Arbeitskostenvergleich weltweit auf Platz 6

Deutschland liegt in der Rangliste der weltweit teuersten Industriestandorte auf Rang 6. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), in der die industriellen Arbeitskosten von 44 Staaten verglichen werden. Die durchschnittlichen Arbeitskosten des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland lagen im Jahr 2013 bei 36,77 Euro je Stunde. An der Spitze der Rangliste liegt Norwegen (56,46 Euro) mit großem Vorsprung vor der Schweiz (48,95 Euro). Der Alpenrepublik folgen die teuersten Standorte der Europäischen Union: Belgien, Schweden und Dänemark mit Arbeitskosten zwischen gut 41 und knapp 43 Euro. Zu den Arbeitskosten zählen im Wesentlichen der Bruttolohn, der Arbeitgeberanteil an den Sozialbeiträgen sowie weitere Personalzusatzkosten wie die betriebliche Altersversorgung.

In Westdeutschland liegen die Arbeitskosten bei 38,77 Euro pro Stunde. In Ostdeutschland sind die Arbeitskosten mit 23,93 Euro rund 38 Prozent niedriger. Frankreich bewegt sich bei den industriellen Arbeitskosten in etwa in der gleichen Größenordnung wie Deutschland. Die USA, das Vereinigte Königreich und Japan produzieren dagegen zwischen 29 Prozent und 37 Prozent günstiger als die deutsche Industrie. Auch die Arbeitskosten der südeuropäischen Krisenländer bleiben mit 11 bis 28 Euro pro Stunde unter dem deutschen Niveau.