Neue ConMoto-Projektstudie: Steigerung der Produktionseffizienz in der Chemie- und Pharmaindustrie

In kaum einer Branche kommt den Produktionsanlagen und Maschinen eine derart große Bedeutung zu wie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Dennoch stehen in vielen Betrieben die Anlagen zu häufig still. Ursache ist oftmals eine unzureichende Instandhaltung – damit verschwenden die Unternehmen Milliarden. Genau hier gilt es jetzt anzusetzen und die machbaren Effizienzpotentiale zu heben. Bis zu 60 Prozent der gesamten Produktionskosten können somit direkt und indirekt durch die Effizienz des Instandhaltungs- und Asset Managements beeinflusst werden. „Dies liegt vor allem an den kapitalintensiven Produktionsanlagen und einem in der Regel geringeren Personalkostenanteil an den Herstellungskosten“, unterstreicht Nils Blechschmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der ConMoto Consulting Group. Darüber hinaus stellen oftmals „maßgeschneiderte“ und gefahrgeneigte Prozesse sowie Produktionsequipment mit gering ausgeprägter technischer Standardisierung sehr hohe Anforderungen an die Instandhalter. In der neuesten Projektstudie Chemie und Pharma analysierte ConMoto die Leistungsfähigkeit von 67 unterschiedlichen Betrieben in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, USA, Brasilien und Indien und zeigt zugleich wie es besser geht.

Lesen Sie einen Auszug aus der Studie hier. 

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103,9 Milliarden Euro: erneut deutscher Rekordexport im Oktober

Die deutschen Exporte sind im Oktober 2014 laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamt (destatis) gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 4,9 Prozent auf 103,9 Milliarden Euro gestiegen, die Importe nahmen hingegen nur um 0,9 Prozent zu und erreichten 81,9 Milliarden Euro. Damit konnten die deutschen Unternehmen den bisherigen Ausfuhrrekord vom September 2014 (102,5 Milliarden Euro) übertreffen. Die Außenhandelsbilanz  schloss im Oktober 2014 mit einem Überschuss von 21,9 Milliarden Euro (Kalender- und saisonbereinigt 20,6 Milliarden Euro). Im Oktober 2013 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz +17,8 Milliarden Euro betragen.

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Diensthandel (BGA) sieht die Gründe für diesen neuen Monatsrekord bei den deutschen Exporten Rückenwind durch die niedrigen Rohstoffpreise und den schwachen Euro. Deshalb seinen die guten Zahlen trotz der internationalen Krisenherde möglich gewesen.

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Deutschland im Arbeitskostenvergleich weltweit auf Platz 6

Deutschland liegt in der Rangliste der weltweit teuersten Industriestandorte auf Rang 6. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), in der die industriellen Arbeitskosten von 44 Staaten verglichen werden. Die durchschnittlichen Arbeitskosten des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland lagen im Jahr 2013 bei 36,77 Euro je Stunde. An der Spitze der Rangliste liegt Norwegen (56,46 Euro) mit großem Vorsprung vor der Schweiz (48,95 Euro). Der Alpenrepublik folgen die teuersten Standorte der Europäischen Union: Belgien, Schweden und Dänemark mit Arbeitskosten zwischen gut 41 und knapp 43 Euro. Zu den Arbeitskosten zählen im Wesentlichen der Bruttolohn, der Arbeitgeberanteil an den Sozialbeiträgen sowie weitere Personalzusatzkosten wie die betriebliche Altersversorgung.

In Westdeutschland liegen die Arbeitskosten bei 38,77 Euro pro Stunde. In Ostdeutschland sind die Arbeitskosten mit 23,93 Euro rund 38 Prozent niedriger. Frankreich bewegt sich bei den industriellen Arbeitskosten in etwa in der gleichen Größenordnung wie Deutschland. Die USA, das Vereinigte Königreich und Japan produzieren dagegen zwischen 29 Prozent und 37 Prozent günstiger als die deutsche Industrie. Auch die Arbeitskosten der südeuropäischen Krisenländer bleiben mit 11 bis 28 Euro pro Stunde unter dem deutschen Niveau.

Maschinenexporte: Inflationsbereinigt gehen die Erlöse zurück

Der deutsche Maschinenexport hat im September um nominal 3,6 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat zugelegt, nachdem die Ausfuhren im August ferienbedingt noch um 3,6 Prozent geringer ausgefallen waren. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der diese aktuellen Zahlen jetzt meldete, bezeichnete jedoch die Marktentwicklung als unklar. Zwar ergebe sich über das dritte Quartal hinweg für die Maschinenausfuhren ein kleines Plus von 0,9 Prozent, aber bei Abzug der Preissteigerung liege die Branche mit minus 0,3 Prozent aber immer noch unter der Nulllinie. Insgesamt wurden im dritten Quartal deutsche Maschinen und Anlagen im Wert von 37,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 37,3 Milliarden Euro) ausgeführt.

Den größten positiven Einfluss hatte im dritten Quartal der Export in die USA, der auf 3,9 Milliarden Euro (plus 13,2 Prozent) anwuchs und damit 10,5 Prozent aller Maschinenexporte ausmachte. Wichtigster Einzelmarkt blieb China. Dorthin wurden 11,7 Prozent der Maschinen im Wert von  4,4 Milliarden Euro (plus 2,8 Prozent) verkauft. Einen mächtigen Sprung von 14,1 Prozent machten die Exporte nach Großbritannien. Das Vereinigte Königreich hat durch sein anhaltendes Marktwachstum  inzwischen Russland vom Platz 4 der wichtigsten Exportmärkte des deutschen Maschinenbaus verdrängt. Das Export-Plus in die EU-28-Märkte insgesamt, wohin 41,3 Prozent der deutschen Export-Maschinen gehen, betrug 3,6 Prozent. Im drittgrößten Exportmarkt  Frankreich allerdings, verzeichneten die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer statt eines Zuwachses einen Rückgang von 3,2 Prozent.

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Unternehmen rechnen 2015 mit schwächerer Konjunktur

Die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen haben sich für 2015 spürbar eingetrübt. Das zeigt die aktuelle „Konjunkturumfrage Herbst“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), an der rund 2.900 Unternehmen teilgenommen haben. Für das Jahr 2015 erwarten nur noch 31 Prozent der befragten Firmen ein Produktionsplus; im Frühjahr 2014 rechneten noch 53 Prozent für das laufende Jahr mit einem Anstieg. Die Aufhellung der Exportaussichten, die im Frühjahr 2014 noch deutlich zu erkennen war, hat sich ebenfalls teilweise verflüchtigt: Nur noch 24 Prozent der Firmen erwarten für 2015 mehr Exporte – im Frühjahr waren es noch 34 Prozent; 18 statt 8 Prozent rechnen indes mit einem Rückgang.

Das unsichere wirtschaftliche Umfeld, aber auch die hohen Energie- und Arbeitskosten wirken sich zudem negativ auf die Investitionspläne aus: 2015 wollen 30 Prozent der Firmen mehr investieren; fast ein Viertel (23 Prozent) wird dagegen voraussichtlich weniger investieren als momentan. Im Frühjahr 2014 hatten noch über 44 Prozent der Unternehmen angegeben, dass sie mehr investieren wollen, nur knapp 15 Prozent wollten ihre entsprechenden Ausgaben reduzieren.

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Erlöse der Elektroindustrie wachsen um 2,4 Prozent in 2014

Kumuliert von Januar bis September 2014 lagen die Bestellungen in der Elektrobranche um 1,0 Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei wurden im Inland 0,1 Prozent und im Ausland 1,9 Prozent mehr Aufträge eingesammelt als in den ersten neun Monaten 2013. Kunden aus dem Euroraum und aus Drittländern erhöhten ihre Bestellungen jeweils um 1,9 Prozent. Diese Zahlen meldete jetzt der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Der Branchenverband weist allerdings auch darauf hin, dass sich das Geschäftsklima in der Elektroindustrie in der Monatsbefragung Oktober zum dritten Mal hintereinander verschlechtert hat. Dementsprechend lägen die Erwartungen der ZVEI-Mitgliedsunternehmen für die kommenden sechs Monate im negativen Bereich.

In den gesamten ersten neun Monaten dieses Jahres beliefen sich die Branchenerlöse auf 126,5 Milliarden Euro. Sie übertrafen ihren Vorjahresstand um 2,4 Prozent. Der Inlandsumsatz lag mit 63,6 Milliarden Euro um 1,1 Prozent höher als im Vorjahr, der Auslandsumsatz legte um 3,7 Prozent auf 62,9 Milliarden Euro zu. Das Geschäft mit der Eurozone verbesserte sich um 2,6 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro, der Umsatz mit Drittländern konnte um 4,5 Prozent auf 40,1 Milliarden Euro erhöht werden.

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