Neue ConMoto-Projektstudie: Steigerung der Produktionseffizienz in der Chemie- und Pharmaindustrie

In kaum einer Branche kommt den Produktionsanlagen und Maschinen eine derart große Bedeutung zu wie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Dennoch stehen in vielen Betrieben die Anlagen zu häufig still. Ursache ist oftmals eine unzureichende Instandhaltung – damit verschwenden die Unternehmen Milliarden. Genau hier gilt es jetzt anzusetzen und die machbaren Effizienzpotentiale zu heben. Bis zu 60 Prozent der gesamten Produktionskosten können somit direkt und indirekt durch die Effizienz des Instandhaltungs- und Asset Managements beeinflusst werden. „Dies liegt vor allem an den kapitalintensiven Produktionsanlagen und einem in der Regel geringeren Personalkostenanteil an den Herstellungskosten“, unterstreicht Nils Blechschmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der ConMoto Consulting Group. Darüber hinaus stellen oftmals „maßgeschneiderte“ und gefahrgeneigte Prozesse sowie Produktionsequipment mit gering ausgeprägter technischer Standardisierung sehr hohe Anforderungen an die Instandhalter. In der neuesten Projektstudie Chemie und Pharma analysierte ConMoto die Leistungsfähigkeit von 67 unterschiedlichen Betrieben in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, USA, Brasilien und Indien und zeigt zugleich wie es besser geht.

Lesen Sie einen Auszug aus der Studie hier. 

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Konjunkturerwartungen für China weiter stabil

Die Konjunkturerwartungen für die chinesische Volkswirtschaft sind nahezu unverändert, auch wenn sich die Einschätzungen der aktuellen Situation verschlechtert haben und nur noch leicht positiv sind. Das belegen die neusten Zahlen des China Economic Panel (CEP). Der monatlich erhobene CEP-Indikator, der die Erwartungen internationaler Finanzexperten bezüglich Chinas wirtschaftlicher Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten widerspiegelt, hat im aktuellen Umfragezeitraum zwar leicht um 2,3 Punkte gegenüber dem Vormonat nachgegeben, mit 19,1 Punkten liegt der Indikator jedoch weiterhin über dem langfristigen Mittelwert.

Bei Exporten und Beschäftigungsrate verbesserten sich die Einschätzungen der Analysten deutlich. Nach der merklichen Aufhellung der Konjunkturerwartungen im Juni verdichten sich somit die Anzeichen, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wieder etwas schneller wachsen wird als zu Jahresbeginn. Nach 7,4 Prozent im ersten Quartal war Chinas Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent gewachsen. Die aktuelle konjunkturelle Situation in China wird im Saldo weiterhin leicht positiv eingeschätzt (3,0 Punkte). Der entsprechende Teilindikator verlor allerdings knapp 11 Punkte gegenüber dem Vormonat. Wie in den vorangegangenen Monaten werden die Konjunkturerwartungen somit spürbar positiver beurteilt als die aktuelle Konjunktursituation.

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Stagnierende Geschäfte im Maschinenbau im 1. Halbjahr

Getrieben von einem starken Auslandsgeschäft hat sich die die Auftragslage im deutschen Maschinenbau weiter verbessert: Der Auftragseingang lag laut aktuellen Zahlen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) im Juni 2014 um real acht Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Die Tendenz auf dem deutschen Markt und bei den Exporten war dabei gegenläufig: Während das Inlandsgeschäft um drei Prozent zurückging, lag das Auslandsgeschäft um 14 Prozent über dem Vorjahresniveau. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich April bis Juni 2014 stiegen die Bestellungen im Vorjahresvergleich um zwei Prozent. Im zweiten Quartal legten die Inlandsaufträge um drei Prozent zu, die Auslandsaufträge bei plus einem Prozent.

Nach Angaben des VDMA ist die stark positive Entwicklung im Juni 2014 vor allem auf Großaufträge zurück zu führen. Die Impulse seien dabei sowohl aus den Euro-Ländern (+13 Prozent) als auch aus dem Nicht-Euro-Raum (+14 Prozent) gekommen. Bei der Betrachtung des gesamten ersten Halbjahres 2014 sieht der VDMA beim Auftragseingang und bei der Produktion für die deutschen Maschinenbauer eine Null. Das Produktionsplus des ersten Quartals von rund drei Prozent sei im zweiten Quartal durch einen Rückgang in der gleichen Größenordnung aufgezehrt worden. Ursache sei ein Exportrückgang, den das Inlandsgeschäft lediglich habe kompensieren können.

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Arbeitskosten: Starke Ost-West-Unterschiede im Verarbeitenden Gewerbe

Im Jahr 2012 betrugen in Deutschland die Arbeitskosten je geleistete Stunde durchschnittlich 30,70 Euro. In Ostdeutschland lagen die Arbeitskosten mit 23,45 Euro um 26,6 Prozent unter dem Niveau Westdeutschlands einschließlich Berlin, wo 31,94 Euro je geleistete Stunde gezahlt wurden. Diese Zahlen stellte jetzt das Statistische Bundesamt (Destatis) vor. Der größte Abstand zwischen Ost und West besteht mit 37,8 Prozent im Verarbeitenden Gewerbe, also dem Bereich, der am stärksten im Wettbewerb steht. Zum Vergleich: Im öffentlichen Bereich beträgt der Unterschied bei den Arbeitskosten nur 5,0 Prozent.

Eine der Ursache für die weiterhin bestehende Differenz der Arbeitskosten in den alten und neuen Bundesländern liegt in der Unternehmensgröße. 2012 waren im Verarbeitenden Gewerbe die Arbeitskosten großer Unternehmen (1.000 und mehr Beschäftigte) sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland etwa doppelt so hoch wie die Arbeitskosten kleiner Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte). Der Beschäftigtenanteil in Großunternehmen ist in Westdeutschland mit 36 Prozent gut 2,5 Mal so hoch wie in Ostdeutschland mit 14 Prozent. In den ersten Jahren der Vereinigung war der Arbeitskostenabstand der Branche relativ schnell geschrumpft – von 53,4 Prozent im Jahr 1992 auf 42,7 Prozent 1996. Seitdem vollzieht sich die Annäherung erheblich langsamer: Seit 2000 ging der Unterschied von 42,2 Prozent auf die aktuellen 37,8 Prozent zurück.