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Schwindende Neuaufträge und stagnierende Industrieproduktion

Die Hoffnungen der deutschen Wirtschaft auf einen nachhaltigen Aufschwung haben nach Ansicht des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) einen Dämpfer erhalten. Nach positiven Anzeichen zu Jahresbeginn ließen schwindende Neuaufträge und eine stagnierende Industrieproduktion den saisonbereinigten Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) im März sinken. Offensichtlich, so der BME, müsse auch die deutsche Wirtschaft den Turbulenzen in der Eurozone ihren Tribut zollen.

Der wichtige Konjunktur-Frühindikator fiel gegenüber dem Vormonat um 1,3 Zähler auf 49,0 und rutschte damit wieder unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der März-Wert ist die schwächste EMI-Notierung seit drei Monaten und liegt unter dem Langzeitdurchschnitt von 51,9.„Die schwierige Lage in Südeuropa verunsichert viele deutsche Unternehmen. Sie führt auch zu einer Eintrübung der Investitionsstimmung“, betont BME-Hauptgeschäftsführer Holger Hildebrandt. Hoffnung machten dagegen die sinkenden Einkaufspreise, die für eine Entlastung der Firmen auf der Kostenseite sorgten.

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Auftragseingang im Maschinenbau auf Vorjahresniveau

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland bewegte sich im Februar 2013 exakt auf Vorjahresniveau, also Plus-Minus-Null. Das Inlandsgeschäft stieg um zwei Prozent, das Auslandsgeschäft lag um ein Prozent unter dem Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) jetzt mit. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2012 bis Februar 2013 ergibt sich insgesamt ein Plus von einem Prozent im Vorjahresvergleich. Die Inlandsaufträge lagen bei minus ein Prozent, die Auslandsaufträge bei plus zwei Prozent.

Damit setzt sich nach Einschätzung des VDMA die „eher unspektakuläre, auf Bewahrung des Erreichten ausgerichtete Geschäftstätigkeit fort“. Das spiegele sich auch im Auftragsbestand wider, der mit 5,8 Monaten exakt dem des letzten Oktober entspreche.

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Auslandsnachfrage lässt Auftragseingänge wieder ansteigen

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland lag im Dezember 2012 um real vier Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft stieg um ein Prozent, das Auslandsgeschäft lag um fünf Prozent über dem Vorjahresniveau, diese aktuellen Zahlen ermittelte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) unter seinen Mitgliedsunternehmen. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Oktober bis Dezember 2012 ergibt sich nach Angaben des Verbandes insgesamt ein Plus von drei Prozent im Vorjahresvergleich. Die Inlandsaufträge lagen bei minus ein Prozent, Die Auslandsaufträge bei plus vier Prozent. Für das Gesamtjahr (Januar bis Dezember 2012) ergibt sich aber insgesamt ein Minus von drei Prozent. Die Inlandsaufträge lagen bei minus acht Prozent, die Auslandaufträge stagnierten.

Auch bei Betrachtung der gesamten Industrie ist zum Jahresende bei den Auftragseingängen eine Aufwärtstendenz festzustellen – wenn auch nicht so stark wie im Maschinen- und Anlagenbau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhöhten sich die Auftragseingänge in der Industrie im Dezember 2012 vorläufigen Angaben zufolge preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent. Im Monat November waren sie noch um 1,8 Prozent zurückgegangen. Während die Inlandsnachfrage um 1,2 Prozent nachgab, nahmen die Bestellungen aus dem Ausland deutlich um 2,4 Prozent zu.

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Einkaufsmanager-Index weiter unter Wachstumsschwelle

Der saisonbereinigte Einkaufsmanager-Index (EMI), der monatlich im Auftrag des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) ermittelt wird, lag im Oktober bereits zum achten Mal im Folge unterhalb des Wertes von 50 Punkten: Er verschlechterte sich um 1,4 Punkte auf 46,0 – Werte oberhalb von 50 Punkten signalisieren Wachstum. Die rückläufigen Exporte nach Europa und Asien führten laut BME zu diesem weiter andauernden Rückgang bei den Auftragseingängen und somit auch im Einkauf.

Der EMI-Teilindex „Leistung“ büßte im Oktober gegenüber September 2,1 Prozentpunkte ein und liegt aktuell bei 46,3. Die stärksten Rückgänge mussten die Investitionsgüterhersteller verkraften, während die Konsumgüterindustrie leichte Steigerungen verbuchen konnte. Der BME geht für die Unternehmen von einem „schwierigen 4. Quartal“ aus. Belege dafür seien ein weit verbreiteter Lagerabbau, Personalkürzungen sowie steigende Kosten für Kraftstoffe und Energie.

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Abwärtstrend bei Auftragseingängen hält an

Bei den Auftragseingängen konnte die deutsche Industrie auch im Juli 2012 den Abwärtstrend nicht stoppen. Das ergeben jüngste Erhebungen des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) Erneut deutliche Auftragsverluste führten dazu, dass der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) binnen vier Wochen um zwei Zähler auf 43,0 Punkte sank. Damit ist der stärkste Rückgang des wichtigen Konjunktur-Frühindikators seit Juni 2009 zu verzeichnen. Der EMI liegt nun schon den fünften Monat in Folge unter der 50-Punkte-Marke, ab der Wachstum signalisiert wird.

Dreizehn Monate in Folge – und damit so lange wie nie zuvor seit Umfragebeginn im April 1996 – geht der Auftragseingang in der deutschen Industrie nun schon zurück. Ein Grund ist die sinkende Nachfrage im Ausland, nicht nur aus Westeuropa, sondern auch aus den USA und Asien: Bei den Exportbestellungen schlug zum wiederholten Mal ein noch höheres Minus zu Buche als beim Gesamtauftragseingang. Diese Entwicklung schlägt sich inzwischen auch ganz konkret in den Betrieben nieder: Angesichts schwacher Nachfrage und wachsender Sorgen hinsichtlich der weiteren Produktionsanforderungen bauten die Betriebe zum vierten Mal hintereinander Stellen ab.

 

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