Beiträge getagged mit Einkauf

Logistik-Einkäufer erwarten für 2012 keine Rezession

Einkäufer logistischer Dienstleistungen (Verlader) erwarten 2012 aufgrund konjunktureller Eintrübungen zwar weniger Wachstum, aber keine Rezession. Der Güterverkehr werde im kommenden Jahr mindestens das gleiche Transportaufkommen wie im sehr guten Geschäftsjahr 2011 erreichen, in einigen Segmenten sogar ansteigen. Das ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Umfrage zum Transportmarkt 2012 des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach. 189 Verlader und Dienstleister aus Industrie und Handel nahmen daran teil. Auch wird erwartet, dass die Transportpreise im kommenden Jahr ansteigen. weiterlesen [...]

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Unternehmen investieren stärker in E-Procurement

Deutsche Unternehmen wollen kurzfristig mehr Geld in elektronische Beschaffungslösungen (E-Procurement) zur Optimierung der Geschäftsabläufe investieren. Das geht aus den aktuellen Ergebnissen des jährlich erhobenen „BME Stimmungsbarometers Elektronische Beschaffung 2011“ hervor, die der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und die Universität Würzburg jetzt vorgestellt haben.

Besonders großes Interesse besteht der Umfrage zufolge an der Einführung eines elektronischen Lieferantenmanagements (E-SRM): Der Einsatz werde aktuell fast in jedem viertem Unternehmen geplant. Damit ist diese E-Lösung im Bereich der Beschaffung am populärsten. Bemerkenswert ist auch, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Großunternehmen sich gleichermaßen um eine Einführung bemühen. Allerdings halten weitere 27,6 Prozent der Befragten die Lösungen für relevant, planen kurzfristig aber keine Einführung.

Darüber hinaus will rund ein Fünftel der Unternehmen zukünftig elektronische Ausschreibungen (E-Sourcing) in der Beschaffung einsetzen: Dieser Trend zeigt sich vor allem bei Großunternehmen. Bei den KMU werden auch mittelfristig 40 bis 50 Prozent E-Sourcing nicht nutzen. Zum Vergleich: Bei den Großunternehmen wollen lediglich 20 bis 25 Prozent auf diese Modernisierung der Beschaffungsprozesse verzichten.

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Vorleistungsgüter teuer wie nie zuvor

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Februar 2011 um 6,4 Prozent höher als im Februar 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte es eine höhere Veränderungsrate letztmalig im Oktober 2008 gegeben (+ 7,3 Prozent). Gegenüber dem Vormonat Januar stieg der Index im Februar 2011 um 0,7 Prozent. Die Preissteigerungen für Energie waren im Februar 2011 für gut die Hälfte des Gesamtanstiegs verantwortlich. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Energiepreise um 11,0 Prozent höher. Ohne die Berücksichtigung von Energie lagen die Erzeugerpreise im Februar 2011 um 4,5 Prozent höher als im Februar 2010.

Die Preise für Vorleistungsgüter – also Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden, – stiegen in einem Jahr um 8,5 Prozent und erreichten damit einen neuen Höchststand. Zu der hohen Veränderungsrate trugen vor allem die Preise für Metalle bei. Sie lagen um 22,4 Prozent höher als zwölf Monate zuvor. So war zum Beispiel Walzstahl um 30,3 Prozent teurer als im Februar 2010.

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Einkaufsmanager-Index liegt weit über Durchschnittsniveau

Die Geschäftslage der deutschen Industrie verbessert sich weiter: Der saisonbereinigte Markit-Einkaufsmanager-Index (EMI) des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erreichte im Januar 60,5 Punkte. Damit übertraf der EMI das langjährige Mittel von 52,1 Punkten deutlich. Der Index beruht auf einer Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland, repräsentativ nach Branchen, Betriebsgröße und Region. Auch die Produktivitätsleistung stieg deutlich bei einem weiter hohen Auftragsniveau.

Im Zuge dieser Entwicklungen kletterten allerdings auch die Einkaufspreise auf einen Rekordwert. Wie der BME berichtet klagten viele Einkäufer klagen bereits über zunehmende Knappheit bei Vormaterialien sowie Engpässen bei den Lieferanten.

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Lieferanten einbinden, innovativer werden und Kosten senken

Binden Unternehmen Lieferanten schon bei der Produktentwicklung ein, sorgt das für mehr Innovationen und niedrigere Beschaffungskosten. Das ist ein Resultat der Studie „Innovationen von und mit Lieferanten“ des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) . Damit sich Lieferanten effektiv an Entwicklungsprojekten beteiligen können, müsse in den Unternehmen auch der Einkauf in in den Entwicklungsteams vertreten sein, so ein weiteres Ergebnis.

Die Kooperation, nicht nur zwischen den verschiedenen Abteilungen im Unternehmen in der Form von „Procurement Engineering“, sondern auch mit Zulieferern, halten die Forscher für die effektivste Vorgehensweise. Lediglich auf Impulse von außen zu warten, sei wenig erfolgversprechend.

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