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Beiträge getagged mit Export
Eurokrise dämpft Exporte und Konjunktur im 1. Quartal
21. Mai 2013 | Thema: Nachrichten
Laut den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal 2013 lediglich um 0,1 Prozent gewachsen. Außerdem ist die Wirtschaft im Schlussquartal des vergangenen Jahres mit 0,7 Prozent stärker geschrumpft als bislang geschätzt. Nach Auffassung des DIW Berlin ist für diese gedämpfte Entwicklung vor allem die Exportwirtschaft verantwortlich: „Die Krise im Euroraum und die schwache Weltwirtschaft haben die deutsche Konjunktur stärker und länger belastet als erwartet“, sagte der DIW-Deutschlandexperte Simon Junker. Deswegen hätten sich deutsche Unternehmen auch mit Investitionen zurückgehalten. Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung seien vor allem die privaten Konsumausgaben.
Für 2013 bleibt das DIW Berlin optimistisch: Das Institut erwartet anhaltend positive Impulse aus dem Ausland, vor allem aus den Schwellenländern. Diese sollten im weiteren Verlauf des Jahres die Unternehmen veranlassen, die günstigen Finanzierungsbedingungen zu nutzen und kräftig in Ausrüstungen zu investieren. Vor allem für die zweite Jahreshälfte rechnet das DIW Berlin mit merklichen Zuwächsen bei der Wirtschaftsleistung.
Exporte in Nicht-EU im 4. Quartal um 4,2 Prozent gestiegen
18. März 2013 | Thema: Nachrichten
Im vierten Quartal 2012 sind die deutschen Exporte um 1,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal auf 271,4 Milliarden Euro gestiegen, das meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Während die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) im vierten Quartal 2012 um 0,8 Prozent auf 153,5 Milliarden Euro sanken, stiegen die Exporte in Länder außerhalb der EU (Drittländer) um 4,2 Prozent auf 118,0 Milliarden Euro. Auch die Ausfuhren in die EU-Mitgliedstaaten, die nicht dem Euroraum angehören, nahmen mit einem Plus von 1,7 Prozent auf 52,4 Milliarden Euro zu. Dagegen sanken die Exporte in die Länder der Eurozone um 2,1 Prozent auf 101,1 Milliarden Euro.
Bedeutendster Handelspartner für die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU waren abermals die USA. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten im vierten Quartal 2012 um 9,0 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro. Die Entwicklung der Ausfuhren in die sogenannten „BRIC-Staaten“ (Brasilien, Russland, Indien, China) war – mit einer Ausnahme – negativ: So sanken die Exporte nach China im vierten Quartal 2012 um 6,1 Prozent auf 15,7 Milliarden Euro. Die Exporte nach Indien verringerten sich um 13,8 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro und die Ausfuhren nach Brasilien waren mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro um 2,2 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal. Lediglich die Exporte nach Russland verzeichneten Zuwächse um 6,6 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro.
Schwache Konjunktur in Europa lässt Exportpreise sinken
4. Februar 2013 | Thema: Nachrichten
Der jüngste starke Rückgang der deutschen Exportpreise ist nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) auf die Rezession in vielen europäischen Ländern zurückzuführen. In vielen Euro-Ländern gebe es eine extreme Zurückhaltung bei Investitionen und damit nicht da geeignete Umfeld um Preiserhöhungen durchzusetzen. Einige Unternehmen hätten deshalb Zugeständnisse beim Preis gemacht, sagte der DIHK-Außenhandelsexperte Ilja Nothnagel.
Nach aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamt (Destatis) haben die deutschen Exporteure ihre Preise im Dezember 2012 gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gesenkt. Das ist der stärkste Rückgang der Exportpreise seit vier Jahren. Trotz des lahmen momentan lahmen Welthandels rechne der DIHK dennoch mit einem robusten Exportwachstum für das laufende Jahr.
Deutsche Exporteure intensivieren Auslandsengagement
15. Oktober 2012 | Thema: Nachrichten
Der deutsche Mittelstand ist international tätig. Selbst unter den kleinen Mittelständlern ist fast jeder Zweite im Ausland aktiv. Ungeachtet der Euro- und Staatsschuldenkrise wollen sich die international aktiven mittelständischen Unternehmen in Zukunft noch stärker im Ausland engagieren. Besonders optimistisch sind die Exporteure: 64 Prozent von ihnen wollen bis zum Jahr 2015 ihre Exporte ausweiten. Sieben Prozent der befragten Unternehmen wollen auf den internationale Märkte neu Fuß fassen und planen erstmals Exportaktivitäten. Diesen Zahlen hat der Finanzdienstleister Creditreform in einer aktuellen Umfrage unter 3.600 mittelständischen Unternehmen ermittelt.
Auch bei den Direktinvestoren zeigen sich die Betriebe zuversichtlich. 46 Prozent von planen, ihr Engagement zu verstärken und 42 Prozent wollen ihr gegenwärtiges Niveau halten. Das Hauptmotiv für Direktinvestitionen im Ausland ist die Erschließung neuer Absatzmärkte (78%). Kostenfaktoren spielen derzeit eine nachgelagerte Rolle (42%), so die Ergebnisse der Befragung durch die Creditreform.
Anteil der deutschen Exporte in EU-Länder auf 20-Jahres-Tief
21. Mai 2012 | Thema: Nachrichten
Im Jahr 2011 wurden 59,2 Prozent der deutschen Exporte in andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) geliefert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das der niedrigste Stand seit 20 Jahren. In den letzten fünf Jahren sank der Anteil der deutschen Ausfuhren in die EU-Länder kontinuierlich von 64,6 Prozent in 2007 auf 59,2 Prozent im vergangenen Jahr. Der Gesamtwert der deutschen Exporte betrug im vergangenen Jahr 1.060 Milliarden Euro.
Aber nicht nur die Bedeutung der EU-Länder als Exportmarkt für deutsche Produkte auch das Gewicht von anderen traditionellen Handelspartnern wie den Vereinigten Staaten ist zurückgegangen. Deren Exportanteil sank im selben Zeitraum von 7,6 auf 7,0 Prozent. Diese Entwicklung folgt aus der Erschließung neuer Märkte. Vor allem bei den bevölkerungsreichen Ländern mit schnell wachsenden Märkten, den sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russische Föderation, Indien, China) gewann Deutschland in den letzten fünf Jahren als Handelspartner an Bedeutung. Am stärksten stieg die Nachfrage nach deutschen Waren in China: Im Jahr 2007 lieferten deutsche Unternehmen 3,1 Prozent ihrer Exporte dorthin, im Jahr 2011 hatte sich der Anteil fast verdoppelt und lag bei 6,1 Prozent. Der Anteil der Exporte in die Russische Föderation stieg von 2,9 auf 3,2 Prozent im Jahr 2011. Der Ausfuhranteil Brasiliens steigerte sich von 0,7 auf 1,1 Prozent und der Indiens von 0,8 auf 1,0 Prozent.
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