Beiträge getagged mit Export

Außenhandelsüberschuss steigt, Leistungsbilanzüberschuss sinkt

Deutsche Unternehmen haben im Jahr 2011 Waren im Wert von 1.060 Milliarden Euro ausgeführt. Das entspricht einer Steigerung von 11,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Diese vorläufigen Zahlen hat jetzt das Statistische Bundesamt (Destatis) vorgelegt. Diesem Rekord bei den Ausfuhren standen Importe im Wert von 902 Milliarden Euro gegenüber. Der Importanstieg lag dabei im Jahresvergleich mit 13,2 Prozent deutlich höher als der der Exporte. Dementsprechend war ein leichtes Plus beim Überschuss in der Außenhandelsbilanz zu verzeichnen: Er betrug 158,1 Milliarden Euro in 2011. In 2010 waren es 154,9.

Die Zahlen von Destatis und der Deutschen Bundesbank belegen allerdings auch einen geringeren Überschuss in der Leistungsbilanz der deutschen Volkswirtschaft für 2011: Dieser ist im Jahresvergleich von 141,5 auf 135,9 Milliarden Euro gesunken.

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Deutsche Wirtschaft will Exporte 2012 weiter ausweiten

Die deutsche Wirtschaft will auch im Jahr 2012 das Exportgeschäft ausbauen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Finanz- und Informationsdienstleisters Creditreform. Im Rahmen der Studie wurden rund 1.200 exportorientierte deutsche Unternehmen zur Bedeutung des Außenhandels befragt. Obwohl die Konjunkturaussichten sich verschlechtern, geht diese Unternehmen demnach im kommenden Jahr von steigenden Exporten aus. Eine Mehrheit der Befragten – 57,4 Prozent – plant, den Exportanteil am Umsatz auszuweiten.

Großes Steigerungspotenzial sehen die deutschen Unternehmen im Osten Europas. 18,7 Prozent der befragten Exporteure wollen im kommenden Jahr Geschäftsbeziehungen in die Region Russland/Ukraine aufnehmen. Ebenfalls hoch im Kurs stehen die Länder Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Bosnien. Den Weg nach Osteuropa wollen vor allem exportorientierte Unternehmen mit langjähriger Auslandserfahrung beschreiten.

Jüngere und noch unerfahrenere Exportfirmen sind in der Zielregion Osteuropas vorsichtiger. Unternehmen, die noch keine längeren Auslandserfahrungen vorweisen können, wollen sich verstärkt in den Euroländern wie den Benelux-Staaten, Frankreich, Österreich und den Ländern Skandinaviens engagieren. Für Dynamik im Außenhandel dürften 2012 neue interessante Auslandsmärkte wie die Türkei sorgen. So wollen 15,8 Prozent der deutschen Exporteure ihre Exportlandkarte um den Bosporus erweitern.

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Deutsche Unternehmen rechnen nicht mit Rezession

Trotz Finanz- und Schuldenkrise rechnen die Unternehmen in Deutschland nicht mit einer Rezession. So geht die Hälfte der Firmen davon auch im kommenden Jahr von einer konstanten Geschäftslage aus. Rund 31 Prozent erwarten für das Jahr 2012 sogar einen Produktionszuwachs, annähernd 19 Prozent ein Minus. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in seiner aktuellen Herbst-Konjunkturumfrage, für die fast 2.600 Unternehmen in West- und Ostdeutschland befragt wurden. Nicht eindeutig ist das Bild bei der Einschätzung der Ertragsentwicklung: 27,6 Prozent der Befragten rechnen mit höheren Erträgen, während 24,5 Prozent von sinkenden Ergebnissen ausgehen. Interessant ist dabei, dass Unternehmen in Ostdeutschland bessere Erträge erwarten als die in den alten Bundesländern. weiterlesen [...]

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China und USA Boom-Märkte für deutsche Elektroindustrie

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie zeigen sich bislang weitgehend unbeeindruckt von der weltweiten Schuldenkrise. Das meldet der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Die Ausfuhren beliefen sich im Juli auf 12,2 Milliarden Euro, das entspricht im Jahresvergleich einem Plus von einem Prozent. Zwischen Januar und Juli 2011 summierten sich die Exporte auf 86,1 Mrd. Euro und übertrafen damit das 2010er-Niveau um zehn Prozent. Die Elektroimporte nach Deutschland stiegen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres auf 73,1 Milliarden. Euro. Der Exportüberschuss lag mit 13 Milliarden Euro um 63 Prozent höher als im Vorjahr. Zugenommen haben vor allem die deutschen Elektroausfuhren nach China, plus 24 Prozent, aber auch die Lieferungen in die USA, plus 19 Prozent, überdurchschnittlich zugenommen.

Die Zukunftseinschätzungen der Elektroindustrie sind für das kommende Quartal trotz der unsicheren Konjunkturaussichten vorsichtig optimistisch: 15 Prozent der Elektrofirmen erwarten in den kommenden drei Monaten weiter zunehmende Ausfuhrgeschäfte. 73 Prozent rechnen mit gleichbleibendem bzw. stabilem Export. Zwölf Prozent gehen von rückläufigen Geschäften aus.

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Handelsbilanz: Überschuss im Euroraum, Defizit für Gesamt-EU

Nach ersten Schätzungen des Statistikamts der Europäischen Union (Eurostat) ergab sich für den Euroraum im Juni 2011 ein Überschuss von 0,9 Milliarden Euro im Handel mit der übrigen Welt. Im Juni 2010 waren es 0,7 Milliarden. Damit gingen im Juni 2011 die Ausfuhren der Länder des Euroraums saisonbereinigt im Vergleich zum Mai 2011 um 4,7 Prozent zurück und die Einfuhren nahmen um 4,1 Prozent ab.

Bei einer Ausweitung der Analyse auf alle 27 EU-Länder, ermittelte Eurostat im Juni 2011 ein Handelsbilanzdefizit von -12,2 Milliarden Euro, gegenüber einem Minus von 11,1 Milliarden im Juni 2010. Im Juni 2011 nahmen die Ausfuhren der Gesamt-EU saisonbereinigt im Vergleich zum Mai 2011 um 4,8 Prozent und die Einfuhren um 3,8 Prozent ab.

 

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