-
Aktuelles
Schlagwörter
- Arbeitsmarkt Auftragseingang Automobilzulieferer Beschaffung China Effizienzsteigerung Einkauf Energie Eurokrise Existenzgründung Export F&E Finanzierung Infrastruktur Ingenieure Innovation Instandhaltung Investionen Konjunktur Kostensenkung Logistik Maschinenbau Mittelstand Performance Excellence Personal Produktivität Studie Supply Network Verkehr Wertschöpfung
Beiträge getagged mit Ingenieure
Deutschlands wichtigsten Branchen fehlen Ingenieure
29. Oktober 2012 | Thema: Nachrichten
In Deutschland sind momentan 80.500 Ingenieur-Stellen unbesetzt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und des Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Der sogenannte Ingenieurmonitor berücksichtigt dabei erstmals die neue Berufsklassifikation, die von der Bundesagentur für Arbeit genutzt wird. Von den 80.500 offenen Stellen fanden sich die meisten in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik (25.500) gefolgt von der in der Energie- und Elektrotechnik (18.700). In sechs der acht Berufskategorien für Ingenieure gab es in Deutschland im September 2012 mehr offene Stellen als Arbeitssuchende.
Im Durchschnitt aller Ingenieurberufe lag das Verhältnis zwischen offenen Stellen und arbeitslosen Ingenieuren bei 3,5 zu 1. Mit einem Wert von 8,3 zeigte sich der größte Arbeitskräfteengpass in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Aber auch in der Metallverarbeitung und in der Energie- und Elektrotechnik übertraf das Stellenangebot das Arbeitskräfteangebot um den Faktor 6,2 beziehungsweise 6,1. Vergleichsweise entspannt war die Situation bei Sonstigen Ingenieuren und im Bereich Rohstofferzeugung und -gewinnung. Hier gab es – zumindest statistisch – keine Fachkräfteengpässe.
Ingenieure unverzichtbar für deutsche Innovationsbranchen
30. April 2012 | Thema: Nachrichten
Der Innovationstreiber in Deutschland sind Ingenieure. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Demnach investierten die fünf Branchen in Deutschland mit den höchsten Ingenieuranteilen an den Erwerbstätigen zusammen jedes Jahr rund 73 Milliarden Euro, um Innovationen hervorzubringen. Das entspreche mehr als 60 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Aufwendungen für Neuerungen. Dabei arbeiteten lediglich 12 Prozent der Beschäftigten in Deutschland in diesen Branchen.
Diese fünf Innovationsbranchen sind laut der Studie der technische Service sowie Dienstleistungen in der Forschung und Entwicklung, die Elektroindustrie, der Maschinenbau, der Fahrzeugbau und die EDV/Telekommunikation. Die Unternehmen dieser fünf Branchen erwirtschafteten im Jahr 2011 mit 562 Milliarden Euro rund 45 Prozent aller deutschen Exporteinnahmen aus dem Waren- und Dienstleistungshandel. Zudem erzielten sie Wirtschaftszweige einen Auslandshandelsüberschuss von 223 Milliarden Euro – 47 Prozent mehr als die gesamte Volkswirtschaft zusammen, denn einige andere Branchen weisen ein Außenhandelsdefizit auf. In Deutschlands Unternehmen arbeiten nach Angaben des VDI insgesamt 1,6 Millionen Ingenieure.
VDI: Gute Perspektiven für Technologiestandort Deutschland
30. Mai 2011 | Thema: Nachrichten
Laut einer aktuellen Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) wird Deutschland wird auch zukünftig ein weltweit führender Technologie- und Innovationsstandort bleiben. Dafür müssten zukünftige politische Entscheidungen auf technologischen Lösungen aufbauen, heißt es in der Studie „Technologiestandort 2020“. Zu den Branchen, in denen Deutschland führend ist, zählt der VDI unter anderem die erneuerbaren Energien. Die Studie geht davon aus, dass diese Branche bis zum Jahr 2020 mehr als 200 Milliarden Euro in Deutschland investieren wird.
„Deutschland hat das Potenzial, zum Leitmarkt für Ressourceneffizienz zu werden. Angesichts steigender Energie- und Rohstoffpreise eröffnen sich für deutsche Technologien mit dieser Querschnittskompetenz gute Perspektiven“, sagte VDI-Präsident Professor Bruno O. Braun bei der Vorstellung der Studie. Eine positive Zukunft sieht der Report aber auch für die traditionell starken deutschen Branchen wie die Automobilindustrie und den Maschinenbau. Eine der wichtigsten Aufgaben sieht der VDI darin, bei den Bürgern Skepsis gegenüber neuen Technologien anzubauen und für eine größere Technologieakzeptanz zu werben.
Ingenieur-Engpass trotz Freizügigkeit für Arbeitnehmer
18. April 2011 | Thema: Nachrichten
Das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) geht davon aus, dass die Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den EU-Beitrittsländern, die ab dem 1. Mai 2011 in Kraft tritt, nichts an dem Ingenieursmangel in Deutschland ändern wird. Als Hintergrundinformation: Laut Erhebungen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) fehlten im Jahr 2010 im Mittel rund 36.000 Ingenieure auf dem deutschen Arbeitsmarkt, was Wertschöpfungsverluste von 3,3 Milliarden Euro bedeute. Für 2011 rechnet der VDI mit einer Lücke von 65.000.
Die neue Freizügigkeit, so meldet jetzt das IW, werde gerade bei Ingenieuren nichts ändern, denn für diese Hochqualifizierten gelte die Arbeitnehmerfreizügigkeit bereits seit vier Jahren und zusätzlich hätten Großbritannien, Schweden und Irland schon 2004 ihre Beschränkungen fallengelassen. Als Deutschland endlich nachgezogen habe, hätten sich auf den osteuropäischen Arbeitsmärkten bereits kaum noch wanderungswillige Ingenieure befunden. Das IW verweist auch darauf, dass Deutschland für osteuropäische Ingenieure wenig interessant sei, weil es eine weltweite Nachfrage nach Ingenieuren gebe und diese überall gut bezahlt würden.
In Deutschland fehlen fast 50.000 Ingenieure
26. Januar 2011 | Thema: Nachrichten
In Deutschland gibt es 72.000 offene Stellen für Ingenieure, als arbeitslos sind dagegen nur 23.200 Ingenieure gemeldet. Den deutschen Unternehmen fehlen also fast 50.000 Ingenieure. Diese Zahlen aktuellen ermittelte der Verein der Deutschen Ingenieure (VDI) in Zusammenarbeit mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln für den Dezember 2010. Der VDI bezeichnet diese Zahlen als „erschreckend“ und rechnet zudem nicht damit, dass sich der Ingenieursmangel in den kommenden Jahren geringer wird.
Allein in den wirtschaftsstärksten Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen bleiben mehr als 41.000 Ingenieursstellen unbesetzt: 17.100 in Baden-Württemberg, 10.300 in Bayern und 13.900 in Nordrhein-Westfalen. Besonders viele offene Stellen gibt es im Maschinen- und Fahrzeugbau. Diese Unternehmen suchen 26.000 Ingenieure. Auch fehlen 16.300 Elektroingenieure und 11.900 Bauingenieure.
Der Mangel an Ingenieuren ist kein triviales Problem. Er behindert nicht nur das Wachstum von Unternehmen, sondern kostet auch Jobs: An jedem Ingenieursarbeitsplatz hängen nach wissenschaftlichen Schätzungen 2,3 weitere Arbeitsplätze.
Alle Rechte vorbehalten ConMoto Consulting Group GmbH | Rechtliche Hinweise finden Sie im Impressum


