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Beiträge getagged mit Innovation
F&E-Investitionen in Deutschland weiter gewachsen
12. Dezember 2011 | Thema: Nachrichten
Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2010 insgesamt 46,93 Milliarden Euro in interne Forschung und Entwicklung investiert – 3,7 Prozent mehr als im Jahr 2009. Diese Zahlen nennt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in seiner aktuellen Erhebung. Damit blieb die Quote der Forschungsinvestitionen der Wirtschaft als Anteil am Bruttoinlandsprodukt BIP praktisch auf dem Stand des Vorjahres bei 1,89 Prozent. Zusammen mit den staatlichen Aufwendungen im F&E-Bereich beläuft sich die Quote auf geschätzt 2,82 Prozent. Nach den neuesten Plandaten haben die Unternehmen in Deutschland im Jahr 2011 rund 49,34 Milliarden. Euro investiert, für 2012 prognostiziert der Stifterverband sogar 49,9 Milliarden Euro. weiterlesen [...]
Deutschland unter den besten Innovationsstandorten
17. Oktober 2011 | Thema: Nachrichten
In einem aktuellen Vergleich von führenden Industrieländern hinsichtlich ihrer Innovationsfähigkeit belegt Deutschland hinter der Schweiz, Singabur und Schweden Rang 4. Den sogenannten Innovationsindikator ermitteln wissenschaftliche Institute im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und der Stiftung Deutsche Telekom. Für den Innovationsindikator 2011 wurden 26 Industrieländer in die Studie einbezogen. Verglichen werden zum Beispiel Gesichtspunkte wie die F&E-Investitionen von Unternehmen, staatliche Budgets für die Grundlagenforschung, Bildungsindikatoren und rechtliche Rahmenbedingungen.
Deutschland hat, so die Studie, seine Innovationsleistung in den vergangenen fünf Jahren stark verbessert. Dazu hätten sowohl öffentliche Investitionen in Wissenschaft und Forschung beigetragen als auch die Tatsache, dass die Unternehmen in der Krise Ihre Forschungsanstrengungen unverändert beibehalten hätten. Die gute Vernetzung der verschiedenen Innovationsakteure und die regen Innovationsaktivitäten der Unternehmen, streicht der Bericht als deutsche Stärke heraus. Dagegen lägen die größten Schwächen im Bildungsbereich, weil in Deutschland zu wenig Menschen eine Hochschulqualifikation erreichten.
Deutsche Unternehmen forschen mehr, als Statistiken belegen
15. August 2011 | Thema: Nachrichten
In offiziellen Rankings der F&E-Ausgaben schneiden deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich nicht gut ab. Betrachtet man die F&E-Ausgaben der deutschen Unternehmen in Relation zum Umsatz über alle Branchen hinweg, so liegen sie mit 3,5 Prozent weit hinter Konkurrenten aus Dänemark, Finnland, den Niederlanden und Schweden mit jeweils 5 Prozent, den US-Unternehmen mit 4,8 Prozent sowie den japanischen Konzernen mit 3,9 Prozent. Dass diese Zahlen die Wirklichkeit verzerren, hat jetzt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer Studie nachgewiesen. Vergleiche man die F&E-Intensitäten von Konkurrenzunternehmen Branche für Branche, so die Forscher, stünden die deutschen Unternehmen oft besser da als die Wettbewerber aus den USA, Japan und Europa.
So investieren deutsche Firmen in den Branchen Chemie, Elektrotechnik und Maschinenbau einen erheblich höheren Anteil ihres Umsatzes für F&E als ihre Konkurrenten in den USA, Japan oder Europa. Die konkreten Zahlen aus dem Maschinenbau: Deutschland 4,4 Prozent, Resteuropa, USA und Japan je 2,7 Prozent. Die deutsche Pharmaindustrie liegt hinter Japan auf Rang 2.
Das DIW Berlin sieht den Grund für die Verzerrung in der Branchenstruktur und nicht in der F&E-Leistung deutscher Unternehmen an sich. Bei allgemeineren F&E-Statistiken falle Deutschland zurück, weil es in den verglichenen Ländern unterschiedlichen Branchenspezialisierungen gebe und Deutschland in entwicklungsintensiven Branchen wie Rundfunk- und Nachrichtentechnik, Computerproduktion und wissensintensive Dienstleistung nur mit wenigen Großunternehmen vertreten sei.
Mit Logistikdienstleistern Supply-Netze optimieren
27. Juli 2011 | Thema: Nachrichten
von Prof. Dr.-Ing. Andreas R. Voegele
„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“ – so lautet ein beliebtes Bonmot, das ursprünglich Mark Twain zugeschrieben wird. Dennoch: Kenntnisse zukünftiger Trends und Herausforderungen in der Logistik tragen entscheidend dazu bei, dass Unternehmen sich optimal vorbereiten können. Dabei geht es nicht um die exakte Vorhersage zukünftiger Entwicklungen. Vielmehr steht im Vordergrund, die für alle Entscheidungen nötige Einschätzung der Zukunft methodisch zu fundieren, Risiken abzuwägen, innovativ Chancen zu erkennen und daraus eine strategische Vision für ein Best-Practice Supply Network Management abzuleiten, welches als Weiterentwicklung von Supply Chain Management zu verstehen ist.
Doch welche Trends erwarten uns in den nächsten Jahren im Supply Network Management? Zu den wohlbekannten Trends wie Global Logistics, Kundenintegration, Collaboration Management (inkl. Wertschöpfungspartnerschaften), agile/flexible Prozesse und Visibilität müssen sich Unternehmen auf kommende strategische Entwicklungstrends, wie wertbasierte Logistik, Infrastrukturmanagement und Finanzierungskonzepte, Netzwerkreife (Performance/Training, Product Rampup, Total Cost of Ownership), IT-Integration (Logistik-IT und Telematiklösungen) sowie Wissensmanagement und eBusiness einstellen. weiterlesen [...]
VDI: Gute Perspektiven für Technologiestandort Deutschland
30. Mai 2011 | Thema: Nachrichten
Laut einer aktuellen Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) wird Deutschland wird auch zukünftig ein weltweit führender Technologie- und Innovationsstandort bleiben. Dafür müssten zukünftige politische Entscheidungen auf technologischen Lösungen aufbauen, heißt es in der Studie „Technologiestandort 2020“. Zu den Branchen, in denen Deutschland führend ist, zählt der VDI unter anderem die erneuerbaren Energien. Die Studie geht davon aus, dass diese Branche bis zum Jahr 2020 mehr als 200 Milliarden Euro in Deutschland investieren wird.
„Deutschland hat das Potenzial, zum Leitmarkt für Ressourceneffizienz zu werden. Angesichts steigender Energie- und Rohstoffpreise eröffnen sich für deutsche Technologien mit dieser Querschnittskompetenz gute Perspektiven“, sagte VDI-Präsident Professor Bruno O. Braun bei der Vorstellung der Studie. Eine positive Zukunft sieht der Report aber auch für die traditionell starken deutschen Branchen wie die Automobilindustrie und den Maschinenbau. Eine der wichtigsten Aufgaben sieht der VDI darin, bei den Bürgern Skepsis gegenüber neuen Technologien anzubauen und für eine größere Technologieakzeptanz zu werben.
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