Beiträge getagged mit Investionen

F&E-Investitionen in Deutschland weiter gewachsen

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2010 insgesamt 46,93 Milliarden Euro in interne Forschung und Entwicklung investiert – 3,7 Prozent mehr als im Jahr 2009. Diese Zahlen nennt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in seiner aktuellen Erhebung. Damit blieb die Quote der Forschungsinvestitionen der Wirtschaft als Anteil am Bruttoinlandsprodukt BIP praktisch auf dem Stand des Vorjahres bei 1,89 Prozent. Zusammen mit den staatlichen Aufwendungen im F&E-Bereich beläuft sich die Quote auf geschätzt 2,82 Prozent. Nach den neuesten Plandaten haben die Unternehmen in Deutschland im Jahr 2011 rund 49,34 Milliarden. Euro investiert, für 2012 prognostiziert der Stifterverband sogar 49,9 Milliarden Euro. weiterlesen [...]

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Deutsche Unternehmen rechnen nicht mit Rezession

Trotz Finanz- und Schuldenkrise rechnen die Unternehmen in Deutschland nicht mit einer Rezession. So geht die Hälfte der Firmen davon auch im kommenden Jahr von einer konstanten Geschäftslage aus. Rund 31 Prozent erwarten für das Jahr 2012 sogar einen Produktionszuwachs, annähernd 19 Prozent ein Minus. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in seiner aktuellen Herbst-Konjunkturumfrage, für die fast 2.600 Unternehmen in West- und Ostdeutschland befragt wurden. Nicht eindeutig ist das Bild bei der Einschätzung der Ertragsentwicklung: 27,6 Prozent der Befragten rechnen mit höheren Erträgen, während 24,5 Prozent von sinkenden Ergebnissen ausgehen. Interessant ist dabei, dass Unternehmen in Ostdeutschland bessere Erträge erwarten als die in den alten Bundesländern. weiterlesen [...]

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Deutsche Unternehmen forschen mehr, als Statistiken belegen

In offiziellen Rankings der F&E-Ausgaben schneiden deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich nicht gut ab. Betrachtet man die F&E-Ausgaben der deutschen Unternehmen in Relation zum Umsatz über alle Branchen hinweg, so liegen sie mit 3,5 Prozent weit hinter Konkurrenten aus Dänemark, Finnland, den Niederlanden und Schweden mit jeweils 5 Prozent, den US-Unternehmen mit 4,8 Prozent sowie den japanischen Konzernen mit 3,9 Prozent. Dass diese Zahlen die Wirklichkeit verzerren, hat jetzt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer Studie nachgewiesen. Vergleiche man die F&E-Intensitäten von Konkurrenzunternehmen Branche für Branche, so die Forscher, stünden die deutschen Unternehmen oft besser da als die Wettbewerber aus den USA, Japan und Europa.

So investieren deutsche Firmen in den Branchen Chemie, Elektrotechnik und Maschinenbau einen erheblich höheren Anteil ihres Umsatzes für F&E als ihre Konkurrenten in den USA, Japan oder Europa. Die konkreten Zahlen aus dem Maschinenbau: Deutschland 4,4 Prozent, Resteuropa, USA und Japan je 2,7 Prozent. Die deutsche Pharmaindustrie liegt hinter Japan auf Rang 2.

Das DIW Berlin sieht den Grund für die Verzerrung in der Branchenstruktur und nicht in der F&E-Leistung deutscher Unternehmen an sich. Bei allgemeineren F&E-Statistiken falle Deutschland zurück, weil es in den verglichenen Ländern unterschiedlichen Branchenspezialisierungen gebe und Deutschland in entwicklungsintensiven Branchen wie Rundfunk- und Nachrichtentechnik, Computerproduktion und wissensintensive Dienstleistung nur mit wenigen Großunternehmen vertreten sei.

 

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Große Investitionsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland

In diesem Jahr werden die Investitionen der Unternehmen in Deutschland stark steigen. Das ist ein Ergebnis der Konjunkturumfrage 2011 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Es wird erwartet, dass die Investitionen in neue Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge um rund zwölf Prozent wachsen und die Bauinvestitionen immerhin um sechs Prozent. Damit, so der DIHK, trügen die Investitionen so viel zum Wachstum bei wie noch nie im vereinten Deutschland.

Unternehmen der exportstarken Sparten Chemie, Metall / Elektro und Fahrzeugbau wollen laut Umfrage ebenso kräftig investieren wie die binnenorientierten Wirtschaftszweige Handel und das lange Zeit zurückhaltende Baugewerbe. Das schlägt sich auch positiv in den Personalplanungen der Unternehmen wieder: 43 Prozent der Unternehmen mit expansiven Investitionsplänen wollen auch zusätzliches Personal einstellen, lediglich vier Prozent ihre Mitarbeiterzahl reduzieren.

 

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Stabile Finanzierungssituation in Deutschland

Die Finanzierungssituation für die meisten Unternehmen in Deutschland ist stabil. Allerdings verbessern sich die Kreditkonditionen nicht im selben Maß wie die zurzeit sehr gute Konjunktur. Das belegt das Ergebnis der Umfrage „Kreditkonditionen Frühsommer 2011“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Nur noch sieben Prozent der Betriebe verzeichnen verbesserte Kreditkonditionen. Am Jahresanfang waren das noch elf Prozent. Für 76 Prozent der Befragten, also die breite Mehrheit, haben sich die Kreditkonditionen nicht verändert. Dagegen sprechen trotz der guten Geschäftstätigkeit immerhin 17 Prozent der Unternehmen von allgemein verschlechterten Finanzierungskonditionen. Gleichzeitig hat sich jedoch der Kreditzugang leicht verbessert: Die Ablehnungsquote ist auf zwei Prozent gesunken. Trotz der Schwierigkeiten einiger Unternehmen mit ihren Finanzierungsvorhaben, bewerten immer weniger Betriebe, nämlich 15 Prozent, die Finanzierung insgesamt als Risiko für ihre Geschäftstätigkeit – Anfang 2011 waren es noch 17 Prozent. Steigende Rohstoffpreise und fehlende Fachkräfte werden hingegen als wachsende Risikofaktoren wahrgenommen.

Gute Finanzierungsbedingungen sind darüber hinaus ein wirkungsvoller Investitionshebel: Betriebe mit verbesserten Finanzierungskonditionen haben laut Umfrage auch deutlich höhere Investitionsabsichten (Investitionspläne: plus 44 Punkte) als die Gesamtwirtschaft (Saldo: plus 18 Punkte). Damit ist der Investitionssaldo aller Unternehmen mit verbesserten Kreditkonditionen im Vergleich zur Vorumfrage um 12 Punkte gestiegen.

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