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Maschinenbau: sinkende Exporte im ersten Quartal

Die schleppende Konjunkturentwicklung auf den Weltmärkten macht sich im ersten Quartal 2013 auch in den Ausfuhrstatistiken des deutschen Maschinenbaus bemerkbar. Nach aktuellen Zahlen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sank die Maschinenausfuhr im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um nominal 5,8 Prozent von 37,3 Milliarden Euro auf 35,2 Milliarden Euro. In den EU-27-Ländern, in die 40,2 Prozent der Exporte gehen, verzeichneten die deutschen Maschinenbauer ein Minus von 9,1 Prozent. In China, dem mit elf Prozent Exportanteil wichtigsten Markt außerhalb der EU, machten die Unternehmen 3,6 Prozent weniger Umsatz. Die US-Exporte gingen nach hohem Wachstum im Jahresvergleich um 4,3 Prozent zurück. Auch die Maschinenausfuhr in die wichtigen Märkten Brasilien und Indien lag zweistellig unter den Vorjahreswerten.

Besser liefen die Geschäfte der Maschinenbauer im ersten Quartal 2013 mit Südostasien (plus 5,3 Prozent), Saudi-Arabien (plus 9,2 Prozent) und der Türkei (plus 8,9 Prozent). Auch der Export in die nordafrikanischen Länder erreichte wieder größere Steigerungsraten.

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Auftragseingang im Maschinenbau auf Vorjahresniveau

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland bewegte sich im Februar 2013 exakt auf Vorjahresniveau, also Plus-Minus-Null. Das Inlandsgeschäft stieg um zwei Prozent, das Auslandsgeschäft lag um ein Prozent unter dem Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) jetzt mit. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2012 bis Februar 2013 ergibt sich insgesamt ein Plus von einem Prozent im Vorjahresvergleich. Die Inlandsaufträge lagen bei minus ein Prozent, die Auslandsaufträge bei plus zwei Prozent.

Damit setzt sich nach Einschätzung des VDMA die „eher unspektakuläre, auf Bewahrung des Erreichten ausgerichtete Geschäftstätigkeit fort“. Das spiegele sich auch im Auftragsbestand wider, der mit 5,8 Monaten exakt dem des letzten Oktober entspreche.

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Deutscher Maschinenbau mit höheren F&E-Budgets in 2011

Im Jahr 2011 gaben die Maschinenbauunternehmen in Deutschland rund fünf Milliarden Euro für interne Forschung und Entwicklung aus. Zusätzlich vergaben sie Aufträge für externe Forschung und Entwicklung im Umfang von knapp 600 Millionen Euro. Diese Zahlen ermittelte jetzt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) durch eine Befragung seiner Mitglieder. Insgesamt beliefen sich demnach die F&E-Aufwendungen des Maschinenbaus 2011 auf 5,5 Milliarden Euro, neun Prozent mehr als im Jahr 2010.

Die internen F&E-Ausgaben stiegen im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent, die externen um 27 Prozent. Damit erreichte der Anteil der externen F&E-Mittel an den F&E-Gesamtbudgets im Maschinenbau mit elf Prozent erstmals seit Bestand dieser VDMA-Statistiken einen zweistelligen Wert. Mit den Ausgaben stieg auch die Zahl der Beschäftigten in den Forschungsabteilungen: Die Anzahl dieser Mitarbeiter wuchs im Maschinenbau um sechs Prozent auf gut 40.000. In den Planungen der Unternehmen sind laut der Befragung für das Jahr 2012 eine weitere Zunahme der F&E-Aufwendungen um drei Prozent, im kommenden Jahr aber ein leichter Rückgang zu erwarten. Diese Planwerte seien allerdings immer mit großer Unsicherheit behaftet, so der VDMA.

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15.000 unbesetzte Stellen im Maschinenbau

In den über 3.000 Unternehmen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) arbeiten 970.000 Menschen in Vollzeitbeschäftigung. Der VDMA meldete jetzt, dass die Mitarbeiterzahl im Maschinenbau für den Monat Juni 2012 gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gestiegen sei. Der Höchststand der Beschäftigung der letzten drei Jahre vom Januar 2009 mit 963.000 Beschäftigten wurde damit um 7.000 Beschäftigte übertroffen. Der Tiefststand lag im Mai 2010 mit 901.000 Beschäftigten.

Gleichzeitig haben die Maschinen- und Anlagenbauer Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Nach Angaben des Verbandes gingen allein im August 1.800 Meldungen über neu zu besetzende in der Branche bei der Bundesagentur für Arbeit ein. “Insgesamt sind im Maschinenbau rund 15.000 offene Stellen zu besetzen”, erklärte VDMA Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse.

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VDMA-Prognose 2013: Plus zwei Prozent im Maschinenbau

Der Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) hat jetzt seine Prognose für das kommende Jahr vorgelegt: Er geht bei der deutschen Maschinenproduktion im Jahr 2013 von einem Plus von zwei Prozent aus. Gleichzeitig erhöhten die VDMA-Volkswirte ihre Vorhersage für das laufende Jahr ebenfalls auf zwei Prozent. Im Februar hatten sie noch prognostiziert, dass die deutsche Maschinenproduktion in diesem Jahr nicht wachsen werde.

Im ersten Halbjahr 2012 übertraf die Maschinenproduktion nach den Zahlen des VDMA ihr Vorjahresniveau um vier Prozent. Im ersten Quartal expandierte die Maschinenproduktion um gut acht Prozent (+8,1 Prozent). Im darauf folgenden zweiten Vierteljahr lag sie weitgehend auf Vorjahresniveau (+0,2 Prozent). Für den weiteren Jahresverlauf schätzt der VDMA, dass sich die Orderrückgänge der ersten Jahreshälfte etwas stärker in der Maschinenproduktion bemerkbar machen und damit das Jahresergebnis auf ein Plus in der Größenordnung von zwei Prozent drücken.

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