Weiter hohe Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen


Die Investitionstätigkeit der Industrieunternehmen im Ausland stabilisiert sich auf hohem Niveau. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Demnach planen 44 Prozent der Industrieunternehmen planen in 2012 eine Auslandinvestition, im vergangenen Jahr waren es 43 Prozent. Dabei stiegen die Budgets allerdings nicht mehr so schnell.

Als wichtigstes Motiv für das Auslandsengagement nennen die befragten Unternehmen die Erschließung neuer Märkte. Entsprechend investieren 49 Prozent von ihnen in den Vertrieb und den Kundendienst im Ausland. 30 Prozent geben Geld für Produktionsstätten außerhalb Deutschlands aus. Kostengründe sind jedoch immer seltener ein Grund für Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen. Nur noch 21 Prozent der Befragten gaben das als Motiv an. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Umfrage im Jahr 1999. Zum Vergleich: 2003 sahen noch 42 Prozent der Unternehmen in den niedrigeren Kosten im Ausland einen Investitionsgrund.