Author Archiv: ConMoto-Redaktion

Digitale Transformation: Chancen der Digitalisierung und Automatisierung in der Produktion nutzen

Industrie 4.0 und das Internet of Things (IoT) sind Schlagworte für den Übergang von analogen zentralen Abläufen hin zu vernetzten digitalen dezentralen Produktionsprozessen. Intelligente mechatronische Systeme bieten einen enormen Mehrwert und sind die Bausteine für profitable zukunftsweisende Geschäftsmodelle. Zu den wichtigsten Ansatzpunkten, um Effizienzpotenziale in der Fertigung zu heben, gehören:

  • Konzeptionierung digitaler Modelle für die Produktionstechnik
  • Erarbeitung und Bewertung von Automatisierungs-Lösungen zu geringen Kosten mit niedrigem Investitionsbedarf (Low Cost Automation)
  • Ermittlung planbasierter Overall Equipment Effectiveness (O.E.E.)
  • Reduzierung der Engineering-Zeiten und Inbetriebnahmekosten

Mit der Erfahrung aus zahlreichen Automatisierungs- und Digitalisierungsprojekten sorgen die ConMoto-Berater nicht nur dafür, dass die O.E.E.-Planwerte in der Fertigung erreicht werden, weil die Produktivität durch Maßnahmen wie Machine Learning und Predictive Maintenance ansteigt. Wir entwickeln auch funktionale Applikations-Lösungen zur Anlagen-Automatisierung, mit der Unternehmen ihre Produktivität exakt planen können.

Unsere Umsetzungskompetenz und unser Methoden-Know-how implementiert ihre Digitalisierungsstrategie in produktivere Fertigungsprozesse – schnell und ergebniswirksam. Dabei nutzen wir selbstentwickelte Tools zur Wertstromanalyse wie den ConMoto DigitalisierungsScoreTest. Disruptive Technologien unterstützen uns dabei, neue Automatisierungsstrategien umzusetzen. Mit demselben Ziel kombinieren wir kaufmännische und technische Prozesse auf IoT-Plattformen miteinander.

ConMoto baut mit seinen Kunden funktionale Meta-Modelle als digitale Zwillinge für Produkt, Produktion und Prozess. Der digitale Zwilling revolutioniert die Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Als virtuelles Abbild des Produkts, der Produktion oder der Performance ermöglicht er eine nahtlose Verknüpfung der einzelnen Prozessschritte. Das steigert durchgängig die Effizienz, minimiert die Fehlerquote, verkürzt die Entwicklungszyklen und bietet die Möglichkeiten einer kompletten Echtzeitsimulation mit einer entsprechenden Cloud-Architektur oder gleich mit KI, weshalb auch eine virtuelle Inbetriebnahme weitere Zeitpotentiale ermöglicht. Außerdem eröffnen diese Vorteile auch die Generierung neuer Geschäftsmodelle, und nicht zuletzt wird die Kundenbeziehung völlig neu definiert.

Die vierbeinigen ConMotos siegen weiter

Annabell Wede gewann mit ConMoto Crazy Cato zwei A-Springen und wurde im L-Springen Zweite.
Annabell Wede gewann mit ConMoto Crazy Cato zwei A-Springen und wurde im L-Springen Zweite.

Der Springsport kommt langsam wieder auf Touren und die on ConMoto gesponserter Pferde, Amazonen und Reiter zeigen hervorragende Leistungen: ConMoto Qufocolo Crazy Stud, ConMoto Crazy Chara und ConMoto Crazy Cato starteten bei zwei Turnieren und brachten insgesamt sieben goldene Schleifen für den Sieg und drei silberne Schleifen für zweite Plätze mit nach Hause.

Franz Bormann gewann auf Qufocolo gleich drei Springen: Ein S-Punktespringen sowie ein Zwei-Phasenspringen der Klasse M und ein Punktespringen der Klasse M. Außerdem wurde er auf dem Hengst Zweiter in einem weiteren S-Springen. Ferike Bormann kam bei S-Springen mit Chara als Siegerin aus dem Parcours. In einer dritten M-Prüfung belegte das Paar den zweiten Rang. Nach einer fast zweijährigen Verletzungspause ging auch der der Routinier Cato wieder an den Start. Unter der jungen Nachwuchsreiterin Annabell Wede gewann er zwei A-Springen und wurde in einem L-Springen Zweiter. Drei Starts, drei Platzierungen – Cato hat nichts verlernt und hatte sichtlich Spaß.

Prozessoptimierung und IT-Integration – Das Erfolgsrezept zur Digitalisierung der Instandhaltung

Die Instandhaltung beeinflusst je nach Industriebereich bis zu 70 Prozent der direkten und indirekten Produktionskosten. Darum ist eine leistungsfähige Instandhaltungsorganisation ein entscheidender Kostenhebel und trägt zum nachhaltigen Erfolg jeder anlagenintensiven Fertigung bei. Für die Leistungsfähigkeit der Instandhaltung sind im Wesentlichen zwei Faktoren verantwortlich: Die Effizienz der Instandhaltungsprozesse und Methodik selbst und ihre Integration in die IT-Landschaft. Beides zusammen sorgt dafür, Verluste und Verschwendungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Prozessoptimierung stellt sicher, dass die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Mensch oder Mensch und Maschine so effektiv und ressourcenschonend wie möglich organisiert ist. Ohne funktionierende Best-Practice-Prozesse können auch die modernsten IT-Systeme keinen signifikanten Mehrwert für die Instandhaltung bieten. Andersherum können aber auch die besten Prozesse ohne entsprechend integrierte IT-Systeme nur einen begrenzten Teil der möglichen Effizienzsteigerungen bewirken. Daraus folgt, dass Prozessoptimierung und IT-Integration bei der Digitalisierung der Instandhaltung einhergehen müssen und nur in Kombination Optimierungspotenziale nachhaltig ausschöpfen. Die Zahlen aus ConMoto-Projekten sprechen für sich:

  • Steigerung der Gesamtanlageneffektivität (O.E.E.) je nach Branche
    um 5 bis 20 Prozent.
  • Senkung der Instandhaltungskostenrate um 7 bis 28 Prozent
  • Reduzierung der Ersatzteilbestände um 15 bis 55 Prozent.

Effektive Verzahnung von Prozessoptimierung und IT-Integration in der Instandhaltung schafft Wettbewerbsvorteile

Der durch IT-Systeme generierte Mehrwert wird mit jeder neuentwickelten Technologie signifikanter. Ein Instandhaltungssystem, das mit einem Prozessleitsystem direkt Daten austauscht, erspart und verkürzt Kommunikationswege. Algorithmen zur Prediktiven Instandhaltung, die aus Zustandsdaten und Anlagenhistorien zukünftige Ausfälle vorhersagen, können dies genauer und schneller als jeder Ingenieur. Augmented oder Virtual Reality Technologie in Form von Datenbrillen und Digitalen Zwillingen ermöglicht Instandhaltern einen viel schnelleren und umfangreicheren Informationszugriff als je zuvor. Die effektive Verzahnung von Prozessen und IT ist damit nun auch in der Instandhaltung zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil geworden, egal wo Ihr Unternehmen im Digitalisierungsprozess gerade steht.

Effektive Verzahnung von Prozessoptimierung und IT-Integration in der Instandhaltung schafft Wettbewerbsvorteile
Effektive Verzahnung von Prozessoptimierung und IT-Integration in der Instandhaltung schafft Wettbewerbsvorteile

Das Kernstück der digitalen Instandhaltung ist ein Computerized Maintenance Management System (CMMS). 70 bis 80 Prozent der Unternehmen mit einem Instandhaltungsvolumen von über einer Million Euro im Jahr setzen bereits ein CMMS ein. Allerdings werden die CMMS Systeme heute noch nicht als wirklich aktives Instandhaltungsmanagementsystem genutzt. Die aktive Nutzung der CMMS Systeme ermöglicht das Verwalten von Datenbanken mit relevanten Informationen zum systematischen Management von Instandhaltungsprozessen. Sie erfassen und ermöglichen die Planung der Instandhaltungstätigkeiten und werten sie aus. So lassen sich die Gesamtkosten detailliert aufschlüsseln, was einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung und Planung der Instandhaltung leistet. Die Auswahl einer geeigneten Software, als auch die entsprechende Integration der Best Practice Instandhaltungsprozesse und Methodik sind dabei wichtige Erfolgsfaktoren.

In einem weiteren Schritt der Digitalisierung beschäftigen sich derzeit viele Unternehmen mit der mobilen Instandhaltung, der Unterstützung von Instandhaltungsprozessen durch mobile, also vom Mitarbeiter mitgeführte Endgeräte. Mit diesen können Instandhalter unabhängig von ihrem aktuellen Aufenthaltsort und in Echtzeit Daten ins CMMS eingeben oder abfragen. Sowohl bei der mobilen Instandhaltung als auch bei allen anderen Schritten der Digitalisierung, wie Predictive Maintenance, Augmented Reality, Digitaler Zwilling, Internet of Things und Künstlicher Intelligenz, steht zunächst immer die Frage nach der richtigen Software im Raum. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Unternehmen am Markt, die Instandhaltungssoftware und die notwendige Hardware (Tablets, AR-Brillen etc.) anbieten. Letztendlich kommt es auf die richtige Abstimmung des Gesamtsystems aus Prozessen und IT-Systemen auf die spezifischen Anforderungen Ihrer Instandhaltungsorganisation an.

Auswahl von Soft- und Hardware nach Best-Practice-Kriterien

ConMoto hat in mehr als 250 Produktionsstandorten Instandhaltungssysteme und Methodik eingeführt und bestehende IT-Systeme weiterentwickelt oder unsere Kunden bei der Auswahl und Implementierung neuer IT-Lösungen unterstützt. Wir beraten Sie neutral und herstellerunabhängig und finden die geeignete Soft- bzw. Hardware in einem strukturierten und qualifizierten Entscheidungsprozess. Das Auswahlverfahren basiert auf Best-Practice-Gesichtspunkten, die sämtliche für die Instandhaltung wichtigen Funktionalitäten beinhalten. Im letzten Schritt nehmen Kunde und ConMoto-Berater dann eine individuelle Gewichtung vor, um die spezifischen Anforderungen des Unternehmens optimal abzubilden. Ergebnis ist ein Ranking der verschiedenen Anbieter und die optimale Auswahl der geeignetsten IT-Lösungen und Interaktion.

Profitieren auch Sie von unserer Vorreiterrolle bei der Prozessoptimierung und Digitalisierung der Instandhaltung.

In sechs Schritten zu mehr Wettbewerbsfähigkeit

Besondere Zeiten erfordern manchmal besonderes und oftmals schnelles Handeln. Gerade jetzt, da Wettbewerbsfähigkeit in besonderem Maße im Fokus aller Unternehmen steht haben wie einen Sechs-Punkte-Plan aus den wichtigsten Maßnahmen aufgestellt, die sich unmittelbar umzusetzen lassen und besonders schnell greifen. Die Details dazu lesen Sie hier.

ConMoto zum dritten Mal in Folge Top-Arbeitgeber im Mittelstand

ConMoto_Auszeichnung Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2020
ConMoto ist Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2020

Zum dritten Mal nach 2018 und 2019 hat yourfirm.de ConMoto als „Top-Arbeitgeber im Mittelstand″ ausgezeichnet. Ziel des Gütesiegels ist es, auf die Vorteile mittelständischer Arbeitgeber aufmerksam zu machen. Arbeitnehmern dient die Auszeichnung als Orientierung auf der Suche nach interessanten Arbeitgebern.

Das Besondere: Die Prämierung basiert nicht auf Umfragen, die oft niedrige Teilnahmequoten haben und damit nicht besonders aussagekräftig sind. Stattdessen wird das Zugriffs- und Leseverhalten der User auf yourfirm.de für mehr als 60.000 Stellenanzeigen innerhalb eines Jahres ausgewertet.

Die Bewertungskriterien sind:

  • Die Zahl der User, die ein Unternehmen im Schnitt pro Stellenanzeige und Firmenprofil erreicht,
  • der Prozentsatz der User, die die Inhalte tatsächlich durchlesen, also entsprechend lange auf der Seite verweilen,
  • sowie der Anteil der Leser, die eine bewerbungsnahe Aktion vornehmen, indem sie z.B. auf ,,Jetzt bewerben“ oder den Website-Link des Unternehmens klicken.

Basierend auf diesen drei Kategorien wird ein Beliebtheitsindex für jeden Arbeitgeber erstellt. ConMoto gehört auch in diesem Jahr wieder zu den am besten bewerteten Firmen und ist stolz auf die Auszeichnung „Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2020″

Zwei ConMoto-Pferde siegen beim Reitturnier in Harsum

Ferike Bormann siegte auf ConMoto Crazy Chara im M-Springen.
Ferike Bormann siegte auf ConMoto Crazy Chara im M-Springen.

Nicht nur die Wirtschaft, sondern auch der Reitsport kommt wieder auf Touren. Nachdem Turniere längere Zeit nicht möglich waren, fand am Pfingstwochenende ein Springturnier in Harsum statt, bei dem zwei Pferde, die ConMoto im Namen tragen, sehr erfolgreich waren. Franz Bormann gewann auf ConMoto Qufocolo Crazy Stud das Punktespringen der Klasse S. Es war der 101. Sieg in einem S-Springen seiner Karriere. Ebenfalls eine goldene Schleife sicherte er sich auf dem Hengst für Platz 1 in einer Springprüfung der Klasse M.

Ferike Bormann, seine Tochter, siegte in Harsum auf der Hannoveraner-Stute ConMoto Crazy Chara in einem Punktespringen der Klasse M. Auch wenn das Turnier noch ohne Publikum stattfand, ist es ein gutes Zeichen, dass es jetzt auch im Springsport wieder losgeht. Die sportlichen Leistungen in Harsum waren hervorragend. ConMoto gratuliert Ferike und Franz Bormann und freut sich, dass sie und ihre Pferde mit unserer Unterstützung so erfolgreich sind.

19 erfolgreiche Kostensenkungsprojekte in den vergangenen sieben Monaten

ConMoto sichert die Wettbewerbsfähigkeit von Auftraggebern in verschiedenen Branchen

Gerade wenn die Wirtschaftslage schwierig ist, sind Potenzialanalysen eine bewährte Methode und die Basis, um Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen. Die ganzheitliche ConMoto-Potenzialanalyse basiert auf Standardmodulen, die individuell an den Kundenbedarf angepasst werden. Jede Analyse umfasst die Hauptelemente Finanzen und Performance sowie die Unternehmensfunktionen Produktion, Logistik/Supply Chain und Auftragssteuerung. Weitere Schlüssel- und Querschnittsthemen wie z. B. Produktentwicklung, Einkauf, Digitalisierung der Fertigung oder Infrastruktur kommen je nach Aufgabenstellung hinzu.

durchschnittliche Ergebnisse aus 19 ConMoto-Potenzialanalysen im Überblick
Durchschnittliche Ergebnisse aus 19 ConMoto-Potenzialanalysen

In den vergangenen sieben Monaten hat ConMoto 19 solcher Analyseprojekte in den unterschiedlichsten Branchen durchgeführt. Allein zwölf im Bereich Automotive sowie sechs weitere, z. B. in der Medizintechnik oder im Anlagenbau. Die Potenzialanalyse ist für Betriebe unterschiedlicher Größe sinnvoll. Bei den jüngst betrachteten Werken lag die Mitarbeiterzahl zwischen 176 und 2.466 und der Jahresumsatz zwischen 28 und 593 Millionen Euro. Die ermittelten Einsparpotenziale beliefen sich auf durchschnittlich 17,1 Prozent der Herstellkosten – allein diese Zahl zeigt, was durch eine strukturierte Vorgehensweise möglich ist.

Produktivität rauf, Kosten runter

Einsparungen auf der Kostenseite stehen Steigerungen bei der Produktivität gegenüber. Die Analysen legten in der Fertigung Produktivitätspotenziale von durchschnittlich 34,6 Prozent und in der Logistik von durchschnittlich 39,5 Prozent offen. In den indirekten Bereichen lag der Durchschnitt möglicher Kostensenkungen bei 24,8 Prozent. Bei den Performance-Werten wurden mögliche O.E.E-Steigerungen von im Durchschnitt 25,6 Prozent identifiziert, außerdem ließen sich die Durchlaufzeiten im Schnitt um 38,3 Prozent senken.

Die Dauer der eigentlichen Potenzialanalyse liegt zwischen ein und zwei Wochen, je nach Unternehmensgröße und Umfang der spezifischen Aufgaben. Sie schließt mit der Maßnahmendefinition (erste Sollkonzepte, taktischer Implementierungsplan) und einem Blue-Sky-Workshop ab. Aktuell begleiten wir unsere Kunden in Umsetzungsprojekten bei der Realisierung dieser Potenziale. Dabei setzen die ConMoto-Berater auf eine transparente Härtegradsystematik zur Überprüfung der Kostenwirkung und Werkzeuge zur strikten Fortschrittskontrolle.

Hochfahren aus der Krise: Ein Fahrplan für schnelle und nachhaltige Leistungsfähigkeit

Moderne Produktion

Wie kommt Ihr Unternehmen am schnellsten wieder aus dem Krisenmodus in den produktiven Normalmodus? Die Medizin hat das Konzept der Rapid Recovery, der schnellen Genesung, entwickelt. Dahinter steht die Erkenntnis: In und nach einer Krise muss möglichst schnell gehandelt werden, damit der Patient wieder vollkommen gesunden kann. Auf dieser Erkenntnis beruhen zum Beispiel die als Stroke Units ausgestatteten Krankenwagen zur Sofortrettung für Schlaganfallpatienten.

Wenn Ihr Unternehmen nach der Krise in der Produktion und am Markt wieder volle Leistung bringen soll, führt das Denken und Handeln in drei verschiedenen Zeithorizonten zum Ziel:

1. Setzen Sie Sofortmaßnahmen zur unmittelbaren Existenzsicherung um

Nutzen Sie Working Capital Management zur Optimierung der Kapitalbindung und bleiben Sie nicht bei einer bloßen Senkung stehen. Die ConMoto-Experten ers chließen mit Ihnen gemeinsam konsequent vorhandene Liquiditätsreserven im Unternehmen. Eine nachhaltige Optimierung der Kapitalbindung zeigt Ihnen zudem, ob Sie echte Prozessverbesserungen erreicht haben. Unsere Kurzanalyse umfasst, Forderungsreichweiten und Anforderungen an die Logistikleistung. Außerdem fahren wir Prozess-Simulationen inklusive einer Bewertung und eines Benchmarkings auf der Basis des EFQM-Modells. Die Wertstromanalyse erstreckt sich auf repräsentative Materialströme.

Darüber hinaus setzt ConMoto die Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse oder kurz Auswirkungsanalyse FMEA ein, um Risiken identifizieren und vermeiden. Dabei gilt jetzt ein besonderes Augenmerk den Hygienevorschriften und einem verschärften Arbeits- und Gesundheitsschutz. Denn in und nach der Corona-Krise gelten andere Regeln für die Produktion.

2. Sichern Sie Ihre Supply Chain für Produktion und Logistik

ConMoto erstellt ein umfassendes Risikoprofil Ihrer Supply Chain. Das daraus resultierende Risikomanagement wird mit der Produktion und der Entwicklung eng vernetzt und aus dem strategischen Einkauf gesteuert. Wir screenen Schlüssellieferanten und andere Supplier die für Ihre Lieferkette eine hohe Priorität haben. Die Bewertung bezieht Umwelt- und Gesundheitsrisiken, Finanzrisiken sowie Strategische und Performance-Risiken ein. Alle Analysen haben zu Ziel, Ihre Prozesse so zu gestalten, dass Sie nach einer kurzen Anlaufzeit wieder zu wettbewerbsfähigem Kosten produzieren können.

Beim Hochlaufmanagement stehen sichere, effiziente Prozesse im Vordergrund. ConMoto setzt auf die adaptierte 5S-Methode: Sicher, Sauber, Schnell, Sensitiv, Stabil.

3. Implementieren Sie strukturelle Verbesserungen und optimieren Sie Ihre Produkte

Um die Wettbewerbsposition des Unternehmens langfristig zu verbessern, brauchen Sie Antworten auf die zentralen strategischen Fragen. ConMoto unterstützt Sie bei der Entwicklung und Umsetzung Ihrer Produktionsstrategie: Gestalten Sie Ihren Manufacturing & Logistics Footprint. Die richtige Fertigungstiefe, die passende Dimensionierung Ihrer Werke und ein effektiver Wertschöpfungsverbund sind wichtige Bausteine des wirtschaftlichen Erfolgs. Darüber hinaus befassen wir uns auch mit Ihrer Produktstrategie: Machen Sie Ihre Produktentwicklung krisenfest und profitieren Sie von Zukunftschancen. Wir optimieren mit Ihnen Ihre Produktkosten.

Die „neue“ Normalität

Roboter in der Fertigung mit Glasabtrennung

Am heutigen Freitag 12:00 Uhr meldet der Coronavirus-Monitor in Deutschland 15.000 bestätigte aktuell an Covid-19 erkrankte Menschen in Deutschland. Insgesamt wurden seit dem ersten Infizierten in Stockdorf 175.000 Menschen als bestätigt registriert. Knapp 8.000 Menschen sind in Deutschland verstorben und waren zu dem Zeitpunkt an Covid-19 erkrankt.

Am kommenden Montag werden alle Geschäfte geöffnet, die Gastronomie darf in Bayern wieder die Biergärten bewirtschaften und eine Woche später auch die Restaurants. Wir alle, jedenfalls die überwältigende Mehrheit, akzeptieren die Regeln und haben uns inzwischen auch an den Mund- und Naseschutz gewöhnt.

Am 2. April haben wir mit unserem Tagebuch begonnen, den heutigen Beitrag mitgerechnet sind 20 Artikel erschienen, die wir für Sie nochmal zusammenfassen werden.

Ebenfalls am 2. April haben die Wirtschaftsinstitute einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von fünf bis acht Prozent prognostiziert und die Kosten auf 750 Milliarden Euro geschätzt. Befürchtet wurden 1 bis 1,8 Millionen Arbeitslose und zusätzlich sechs Millionen Kurzarbeiter. ConMoto hat bereits zu diesem Zeitpunkt einen Rückgang der Wirtschaftsleistung des verarbeitenden Gewerbes und naher Dienstleistungen von zwölf bis 15 Prozent vorhergesagt, mit dem Höhepunkt im Mai und Juni und einer anschließenden Erholungsphase über fünf Monate.

Kurve aus dem Beitrag vom 2. April: Entwicklung BIP und Industrieproduktion in Deutschland

Entwicklung BIP und Industrieproduktion in Deutschland 2020

Bereits am 3. April haben wir gemeldet, dass uns die Coronakrise noch lange begleiten wird und dass wir lernen müssen, damit zu leben. Wir haben bereits damals gefordert, medizinische, ethische, soziale und wirtschaftliche Fragen integriert zu betrachten. Ebenfalls sehr früh haben wir darauf hingewiesen, dass Hotellerie und Gastronomie überdurchschnittlich betroffen sein werden und das Risiko besteht, dass ein Drittel der Betriebe insolvent wird. Leider war die tatsächliche Entwicklung in Summe deutlich härter, als es am Anfang erwartet wurde.

Erst sehr spät, nämlich am 12. Mai, wurde eine gemeinsame Studie des Ifo-Instituts und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung abgeschlossen, die sowohl epidemiologische wie wirtschaftliche Größen und Auswirkungen betrachtet. Die Schlussfolgerungen der Studie in kurzen Auszügen:

  • „Allenfalls eine leichte, stufenweise Lockerung der Shutdown-Maßnahmen ist geeignet, die ökonomischen Kosten zu reduzieren, ohne die medizinischen Ziele zu gefährden.“
  • „Des Weiteren können wir in Bezug auf eine starke Lockerung keinen Konflikt zwischen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Kosten feststellen – die Kosten würden in beiden Dimensionen höher ausfallen.“
  • „Eine zu starke Lockerung ist daher nicht vorzuziehen. Eine solche Politik würde kurzfristig zwar mehr Wirtschaftsleistung erlauben, die Phase der leichten Beschränkungen aber nach unseren Simulationsanalysen so sehr verlängern, dass die Gesamtkosten in den Jahren 2020 und 2021 zusammenbetrachtet steigen.“

Die Politik hat in der ersten Phase sicher richtig und konsequent gehandelt. Der Ausstieg aus dem Lockdown war für die politischen Entscheider verständlicherweise deutlich schwieriger als die Entscheidung, den Lockdown anzuordnen.

Jetzt kann es jedenfalls wieder losgehen! Wird es auch wieder losgehen?

Natürlich geht es wieder los, aber in welchem Tempo und zu welchen Kosten? Welche Lehren werden wir am Ende aus dieser größten Wirtschaftskrise seit fast 100 Jahren ziehen?

In den letzten Tagen haben wir sehr viel über einen Wirtschaftsbereich und seine prekären Verhältnisse erfahren, der uns alle angeht: Schlachtbetriebe und Fleischverarbeitung. Lebensmittel-hygienisch sind die meisten Betriebe sicher einwandfrei, im Hinblick auf die Verbreitung von Epidemien sind vor allem die Wohnverhältnisse der vorwiegend osteuropäischen Arbeiter nicht akzeptabel! Das Schnitzel vom Discounter verursacht jetzt Folgekosten, die in keinem Preis enthalten sind. Arbeitsschutz und Arbeitssicherung sind elementare Dinge, die nicht verhandelbar sind! Es macht keinen Sinn, Mindestlöhne einzuführen, wenn die dann über Werkverträge und Knebel-Mietverträge für unmenschliche Wohnverhältnisse am Ende auf effektiv vier Euro pro Stunde gesenkt werden.

Wenn die schweren Schläge – auch dank sehr effektiver staatlicher Hilfe z.B. Steuerstundung – überstanden sind, stehen strategische Themen auf der Agenda:

Was muss wie verändert werden, damit wir eine höhere Widerstandskraft gegen derartige Ereignisse haben? Wie sieht die Produktion in Europa aus, die unseren Wohlstand sichert? Welches sind die Wachstumsfelder? Wie erhalten wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte? Wie verändern sich Organisationen? Volkswirtschaftlich müssen wir die Kosten für Infrastruktur deutlich senken, wenn Steuererhöhungen vermieden werden sollen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Aktivitäten und würden uns freuen, wenn wir Sie dabei ein Stück begleiten dürfen.

Beschleunigte Konsolidierung in der Automobilindustrie

Nicht abgeholte Neuwagen auf einem Werksparkplatz

Die Corona-Krise beschleunigt den Umbruch in der Automobilindustrie, weil die Absatzlücke zusätzlichen Druck erzeugt. Dadurch wird die Konsolidierung schneller voranschreiten, als das bisher erkennbar war. Das gilt besonders für kleine und mittlere Zulieferunternehmen, die schon lange eine viel zu geringe Rendite haben. Sie sind durch die Absatzrückgänge zum Teil tief in die roten Zahlen geraten. Das hat zwei sehr unterschiedliche Auswirkungen: Für strategisch wichtige Produkte organisieren OEMs Übernahmen durch starke Partner. Investoren, die sich auf schwierige Fälle spezialisiert haben, gehen auf Schnäppchen-Jagd. Natürlich spielen chinesische Unternehmen dabei eine große Rolle.

Wie aktiv chinesische Unternehmen gerade sind, zeigt sich an auch an diesem aktuellen Beispiel: Die Daimler Truck AG und die Volvo Group gründen ein gemeinsames Unternehmen, um Wasserstoffantriebe für Nutzfahrzeuge zu entwickeln. Die beiden Partner halten an dem neuen Unternehmen jeweils 50 Prozent, und Volvo kauft sich mit 600 Millionen Euro in dieses Joint Venture ein. Volvo und der chinesische E-Autobauer Geely haben denselben Eigentümer. Diese beiden Unternehmen planen jetzt eine Fusion. Geely wiederum hält über seine Investmentgesellschaft „Tenaciou3“ 9,7 Prozent der Daimler-Aktien. Gleichzeitig haben Daimler und Geely seit rund einem Jahr ein Joint Venture für Smart gegründet. Ab 2022 soll der Smart dann als Elektroauto in China produziert werden. Im Gegensatz zu BMW und VW hat Daimler keinen inländischen Anker-Aktionär.

Umbrüche bedeuten immer auch Marktbereinigungen

Auch im Autohandel zeichnet sich ein dramatischer Umbruch ab. Handelsportale, die den stationären Händlern die Probleme, sprich die Autos, vom Hof holen, werden ebenso deutliche Marktanteile gewinnen, wie die Direkt-Vermarktung. Die Autohändler werden quasi in die Zange genommen: Die Kunden schieben größere Investitionen auf und gleichzeitig droht Konkurrenz durch neue Player auf dem Verkäufermarkt. Kleinere Händler werden unter Druck gesetzt durch Online-Autoportale und große Händler, die erhebliche Rabatte einräumen.

Umbrüche haben immer für Bereinigungen der Märkte gesorgt. Jetzt kommt es darauf an, das eigene Unternehmen fit für die Zukunft zu machen – ob in der Automobilproduktion oder im Automobilvertrieb. Die End-to-End-Prozesse vom Auftragseingang bis zur Auslieferung beim Kunden müssen stimmen. Hohe Geschwindigkeit gepaart mit Flexibilität und Effizienz ist entscheidend. Die Produkte müssen in Design, Funktion und Preis wettbewerbsfähig sein. Innovation wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Wettbewerbsfähige Preise brauchen optimale Kosten. Ein Produktionssystem kann noch so gut sein, die Nachteile, die bereits konstruktiv von der Entwicklung „eingebaut“ wurden, kann kein Produktionssystem kompensieren.

Stellen Sie alles auf den Prüfstand. Die Zeiten werden nicht einfach.