Hervorragenden Pferdesport bekamen die Zuschauer am vergangenen Wochenende in Harsum bei den ConMoto Jumping Days zu sehen. In den drei von ConMoto gesponserten S-Springen der Großen Tour gingen insgesamt 87 Paare in den Parcours. Die am höchsten dotierte Prüfung, das S***-Springen mit Stechen als Höhepunkt am Sonntagnachmittag, entschied Tim Rieskamp-Goedeking auf „Chico Bonito“ für sich. Das S**-Eingangsspringen der Großen Tour gewann Christof Kauert und im Zwei-Phasen-Springen der Klasse S*** hatte Finja Bormann am Sonnabend die Nase mit „Iron Man“ vorne.

Tim Rieskamp-Goedeking siegt im Stechen

Tim Rieskamp-Goedeking gewann auf „Chico Bonito“
Tim Rieskamp-Goedeking gewann auf „Chico Bonito“ das Hauptspringen der Großen Tour bei den ConMoto Jumping Days.

Im S***-Springen sahen die Zuschauer 28 Starter, Turnierchef Franz Bormann bezeichnete das als „perfektes Ergebnis“ in einer „spitzenmäßigen Großen Tour“. Drei Null-Fehler-Paare qualifizierten sich für das Stechen: Tim Rieskamp-Goedeking auf „Chico Bonito“, Kai Thomann auf „Samba de Janeiro“ und Finja Bormann auf „Iron Man“. Auch Steffen Bröckmann mit „Chloé“ war fehlerfrei geblieben. Der Reiter verletzte sich allerdings nach dem letzten Sprung und wurde Vierter, weil er zum Stechen nicht mehr antreten konnte. Vier weitere Reiter schrammten knapp am Stechen vorbei, weil die Überschreitung der erlaubten Zeit sie einen Strafpunkt kostete. Darunter war auch Tim Rieskamp-Goedeking mit seiner Stute „Pepina“. Trotzdem war er am Ende der Gewinner: Er setzte sich mit einem fehlerfreien Ritt in der Zeit von 39,07 Sekunden gegen Kai Thomann (0/39,91) durch. Dritte wurde Finja Bormann mit einem Abwurf und 39,50 Sekunden.

„Tolle Bedingungen und viel Herzblut“

Große Tour bei den ConMoto Jumping Days: Klassesport und ein Zuschauererfolg
Finja Bormann, hier auf „Iron Man“, war mit vier Platzierungen – darunter ein Sieg und ein dritter Platz – erfolgreichste Reiterin der Großen Tour.

Vom Sieger Tim Rieskamp-Goedeking gab es anschließend ein großes Lob für den Veranstalter und die vielen Helfer: „Ich bin zum ersten Mal in Harsum. Und ich muss sagen: Wer hier meckert, der braucht gar nicht mehr zum Turnier fahren. Wir haben hier wirklich tolle Bedingungen und einen Veranstalter, der das mit Herzblut macht. Man merkt, da sind das Knowhow und auch der Antrieb, so ein Turnier zu machen.“ Am erfolgreichsten in den drei Prüfungen Großen Tour war Finja Bormann vom Elmgestüt Drei Eichen: Neben ihrem dritten Platz im S***-Springen mit Stechen gewann sie mit „Iron Man“ das Zwei-Phasen-Springen der Klasse S*** und wurde mit dem Hengst im S**-Springen Vierte. Darüber hinaus ritt sie mit „A Crazy Son of Lavina“ im Zwei-Phasen-Springen auf Rang 8. In dieser Prüfung platzierte darüber hinaus „ConMoto Crazy Chara“ unter Friso Bormann auf Platz 9.

ConMoto unterstützte neben der Großen Tour auch den Volunteer Cup, in dem sich die zahlreichen aktiven Reiterinnen und Reiter miteinander messen, die bei der Organisation des Turniers mithelfen. Das Springen der Klasse L gewann Elisabeth Jungk auf „Dynamica“ vor Karla Herzog auf „Callie Rose“ und Olaf Herold auf „Mackmyra“. Im A-Springen des Volunteer Cups siegte Mathilde Uhlhorn auf „Persaldo“ vor Celina Schubert auf „Da Capo“ und Britt Vasen auf „Lativa“.

Fotos: Katarina Blasig, Der Kleine Georg