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Evolving from the crisis: An action plan for quick and sustainable performance

Moderne Produktion

How does your company emerge from crisis mode to productive normal mode quickly? Medicine has developed the concept of rapid recovery. The idea is: during and after a crisis, action must be taken as quickly as possible so that the patient can fully recover. Ambulances equipped as stroke units for the immediate rescue of affected patients, for example, are working based on this principle.

If your company is to return to full performance in production and the market after the crisis, thinking and acting in three different time horizons is expedient:

1. Implement immediate measures to secure subsistence

Use working capital management to optimize capital lockup and do not leave it at a mere reduction. Together with you, the ConMoto experts will consistently identify existing liquidity reserves within your company. A sustainable optimization of the capital lockup will also show you whether you have achieved real process improvements. Our short assessment includes the extent of receivables and requirements for logistics performance. We also run process simulations based on the EFQM model – including an evaluation and benchmarking. The value stream mapping covers representative material flows as well.

In addition, ConMoto uses the Failure Mode and Effect Analysis (FMEA) to identify and avoid risks. Particular attention is now to be paid to hygiene regulations as well as stricter health and safety protection at work: during and after the Corona crisis, different rules apply to production.

2. Secure your supply chain for production and logistics

ConMoto creates a comprehensive risk profile of your supply chain. The resulting risk management is controlled by strategic purchasing whilst being closely connected with production and development. We screen key suppliers and others that have a high priority for your supply chain. The assessment includes environmental and health risks, financial risks as well as strategic and performance risks. All analyses aim at shaping your processes to facilitate production at a competitive cost after a short ramp-up time.

Safe, efficient processes are paramount in ramp-up management. ConMoto relies on the adapted 5S method: Safe, Spotless, Swift, Sensitive, Stable.

3. Implement structural improvements and optimize your products

In order to enhance the long-term competitive position of your company, you need answers to the key strategic questions. ConMoto supports you in the development and implementation of your production strategy by shaping your manufacturing & logistics footprint. The correct vertical integration, the adequate dimensioning of your plants and an effective value creation network are important elements of economic success. In addition, we also address your product strategy: make your product development crisis-proof and benefit from future opportunities. We optimize your product costs with you.

19 successful cost reduction projects within the last seven months

(English translation in progress)

ConMoto sichert die Wettbewerbsfähigkeit von Auftraggebern in verschiedenen Branchen

Gerade wenn die Wirtschaftslage schwierig ist, sind Potenzialanalysen eine bewährte Methode und die Basis, um Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen. Die ganzheitliche ConMoto-Potenzialanalyse basiert auf Standardmodulen, die individuell an den Kundenbedarf angepasst werden. Jede Analyse umfasst die Hauptelemente Finanzen und Performance sowie die Unternehmensfunktionen Produktion, Logistik/Supply Chain und Auftragssteuerung. Weitere Schlüssel- und Querschnittsthemen wie z. B. Produktentwicklung, Einkauf, Digitalisierung der Fertigung oder Infrastruktur kommen je nach Aufgabenstellung hinzu.

durchschnittliche Ergebnisse aus 19 ConMoto-Potenzialanalysen im Überblick
Durchschnittliche Ergebnisse aus 19 ConMoto-Potenzialanalysen

In den vergangenen sieben Monaten hat ConMoto 19 solcher Analyseprojekte in den unterschiedlichsten Branchen durchgeführt. Allein zwölf im Bereich Automotive sowie sechs weitere, z. B. in der Medizintechnik oder im Anlagenbau. Die Potenzialanalyse ist für Betriebe unterschiedlicher Größe sinnvoll. Bei den jüngst betrachteten Werken lag die Mitarbeiterzahl zwischen 176 und 2.466 und der Jahresumsatz zwischen 28 und 593 Millionen Euro. Die ermittelten Einsparpotenziale beliefen sich auf durchschnittlich 17,1 Prozent der Herstellkosten – allein diese Zahl zeigt, was durch eine strukturierte Vorgehensweise möglich ist.

Produktivität rauf, Kosten runter

Einsparungen auf der Kostenseite stehen Steigerungen bei der Produktivität gegenüber. Die Analysen legten in der Fertigung Produktivitätspotenziale von durchschnittlich 34,6 Prozent und in der Logistik von durchschnittlich 39,5 Prozent offen. In den indirekten Bereichen lag der Durchschnitt möglicher Kostensenkungen bei 24,8 Prozent. Bei den Performance-Werten wurden mögliche O.E.E-Steigerungen von im Durchschnitt 25,6 Prozent identifiziert, außerdem ließen sich die Durchlaufzeiten im Schnitt um 38,3 Prozent senken.

Die Dauer der eigentlichen Potenzialanalyse liegt zwischen ein und zwei Wochen, je nach Unternehmensgröße und Umfang der spezifischen Aufgaben. Sie schließt mit der Maßnahmendefinition (erste Sollkonzepte, taktischer Implementierungsplan) und einem Blue-Sky-Workshop ab. Aktuell begleiten wir unsere Kunden in Umsetzungsprojekten bei der Realisierung dieser Potenziale. Dabei setzen die ConMoto-Berater auf eine transparente Härtegradsystematik zur Überprüfung der Kostenwirkung und Werkzeuge zur strikten Fortschrittskontrolle.

The “new” normal

Roboter in der Fertigung mit Glasabtrennung

(English translation in progress)

Am heutigen Freitag 12:00 Uhr meldet der Coronavirus-Monitor in Deutschland 15.000 bestätigte aktuell an Covid-19 erkrankte Menschen in Deutschland. Insgesamt wurden seit dem ersten Infizierten in Stockdorf 175.000 Menschen als bestätigt registriert. Knapp 8.000 Menschen sind in Deutschland verstorben und waren zu dem Zeitpunkt an Covid-19 erkrankt.

Am kommenden Montag werden alle Geschäfte geöffnet, die Gastronomie darf in Bayern wieder die Biergärten bewirtschaften und eine Woche später auch die Restaurants. Wir alle, jedenfalls die überwältigende Mehrheit, akzeptieren die Regeln und haben uns inzwischen auch an den Mund- und Naseschutz gewöhnt.

Am 2. April haben wir mit unserem Tagebuch begonnen, den heutigen Beitrag mitgerechnet sind 20 Artikel erschienen, die wir für Sie nochmal zusammenfassen werden.

Ebenfalls am 2. April haben die Wirtschaftsinstitute einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von fünf bis acht Prozent prognostiziert und die Kosten auf 750 Milliarden Euro geschätzt. Befürchtet wurden 1 bis 1,8 Millionen Arbeitslose und zusätzlich sechs Millionen Kurzarbeiter. ConMoto hat bereits zu diesem Zeitpunkt einen Rückgang der Wirtschaftsleistung des verarbeitenden Gewerbes und naher Dienstleistungen von zwölf bis 15 Prozent vorhergesagt, mit dem Höhepunkt im Mai und Juni und einer anschließenden Erholungsphase über fünf Monate.

Kurve aus dem Beitrag vom 2. April: Entwicklung BIP und Industrieproduktion in Deutschland

Entwicklung BIP und Industrieproduktion in Deutschland 2020

Bereits am 3. April haben wir gemeldet, dass uns die Coronakrise noch lange begleiten wird und dass wir lernen müssen, damit zu leben. Wir haben bereits damals gefordert, medizinische, ethische, soziale und wirtschaftliche Fragen integriert zu betrachten. Ebenfalls sehr früh haben wir darauf hingewiesen, dass Hotellerie und Gastronomie überdurchschnittlich betroffen sein werden und das Risiko besteht, dass ein Drittel der Betriebe insolvent wird. Leider war die tatsächliche Entwicklung in Summe deutlich härter, als es am Anfang erwartet wurde.

Erst sehr spät, nämlich am 12. Mai, wurde eine gemeinsame Studie des Ifo-Instituts und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung abgeschlossen, die sowohl epidemiologische wie wirtschaftliche Größen und Auswirkungen betrachtet. Die Schlussfolgerungen der Studie in kurzen Auszügen:

  • „Allenfalls eine leichte, stufenweise Lockerung der Shutdown-Maßnahmen ist geeignet, die ökonomischen Kosten zu reduzieren, ohne die medizinischen Ziele zu gefährden.“
  • „Des Weiteren können wir in Bezug auf eine starke Lockerung keinen Konflikt zwischen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Kosten feststellen – die Kosten würden in beiden Dimensionen höher ausfallen.“
  • „Eine zu starke Lockerung ist daher nicht vorzuziehen. Eine solche Politik würde kurzfristig zwar mehr Wirtschaftsleistung erlauben, die Phase der leichten Beschränkungen aber nach unseren Simulationsanalysen so sehr verlängern, dass die Gesamtkosten in den Jahren 2020 und 2021 zusammenbetrachtet steigen.“

Die Politik hat in der ersten Phase sicher richtig und konsequent gehandelt. Der Ausstieg aus dem Lockdown war für die politischen Entscheider verständlicherweise deutlich schwieriger als die Entscheidung, den Lockdown anzuordnen.

Jetzt kann es jedenfalls wieder losgehen! Wird es auch wieder losgehen?

Natürlich geht es wieder los, aber in welchem Tempo und zu welchen Kosten? Welche Lehren werden wir am Ende aus dieser größten Wirtschaftskrise seit fast 100 Jahren ziehen?

In den letzten Tagen haben wir sehr viel über einen Wirtschaftsbereich und seine prekären Verhältnisse erfahren, der uns alle angeht: Schlachtbetriebe und Fleischverarbeitung. Lebensmittel-hygienisch sind die meisten Betriebe sicher einwandfrei, im Hinblick auf die Verbreitung von Epidemien sind vor allem die Wohnverhältnisse der vorwiegend osteuropäischen Arbeiter nicht akzeptabel! Das Schnitzel vom Discounter verursacht jetzt Folgekosten, die in keinem Preis enthalten sind. Arbeitsschutz und Arbeitssicherung sind elementare Dinge, die nicht verhandelbar sind! Es macht keinen Sinn, Mindestlöhne einzuführen, wenn die dann über Werkverträge und Knebel-Mietverträge für unmenschliche Wohnverhältnisse am Ende auf effektiv vier Euro pro Stunde gesenkt werden.

Wenn die schweren Schläge – auch dank sehr effektiver staatlicher Hilfe z.B. Steuerstundung – überstanden sind, stehen strategische Themen auf der Agenda:

Was muss wie verändert werden, damit wir eine höhere Widerstandskraft gegen derartige Ereignisse haben? Wie sieht die Produktion in Europa aus, die unseren Wohlstand sichert? Welches sind die Wachstumsfelder? Wie erhalten wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte? Wie verändern sich Organisationen? Volkswirtschaftlich müssen wir die Kosten für Infrastruktur deutlich senken, wenn Steuererhöhungen vermieden werden sollen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Aktivitäten und würden uns freuen, wenn wir Sie dabei ein Stück begleiten dürfen.

Accelerated consolidation in the automotive industry

Nicht abgeholte Neuwagen auf einem Werksparkplatz

The Corona crisis is accelerating the upheaval in the automotive industry because the sales gap creates additional pressure. As a result, consolidation will proceed faster than has been apparent up to now. This applies especially to small and medium-sized suppliers, which have long had far too little return on investment. The declines in sales have left them partly in the red. This has two very different effects: OEMs organize acquisitions by strong partners for strategically important products. And investors specialized in difficult cases are going bargain hunting. Of course, Chinese companies play a major role in this.

A current example also shows how active Chinese companies are: Daimler Truck AG and the Volvo Group are setting up a joint venture to develop hydrogen drives for commercial vehicles. The two partners each hold 50 percent of the new company, and Volvo buys in with 600 million euros. Volvo and the Chinese electric car manufacturer Geely have the same owner. These two companies are now planning a merger. Geely, on the other hand, holds 9.7 percent of Daimler shares through its investment company “Tenaciou3”. At the same time, Daimler and Geely have been setting up a joint venture for Smart for about a year now. As from 2022, the Smart will be produced as an electric car in China. Unlike BMW and VW, Daimler does not have a domestic anchor shareholder in Germany.

Changes always lead to market adjustments

A dramatic upheaval is also emerging in the car trade. Trading portals that take the problems, in other words: the cars, out of the yards of brick-and-mortar retailers, will gain as much significant market share as direct marketing. The car dealers are virtually caught in the vice: customers are postponing major investments and at the same time, there is a threat of competition from new players in the seller market. Smaller retailers are under pressure from online car portals and large retailers that give significant discounts.

Upheavals have always led to market shakeouts. Now it is important to prepare your own company for the future – whether you are working in automotive production or automotive sales. The end-to-end processes from order intake to delivery to the customer must be well aligned. High speed paired with flexibility and efficiency is crucial. The products must be competitive in design, function and price. Innovation becomes a decisive competitive advantage. Competitive prices require optimal costs. No matter how good a production system is, it still cannot compensate for the disadvantages that have already been “built in” by design.

Put everything to the test. Times are not going to be easy.

The shutdown is over!

Shopping mit Maske wieder erlaubt

(English translation in progress)

  • Re-Engineering der Prozesse der indirekten Bereiche. Diese Bereiche müssen im Hinblick auf die zu erwartende Wettbewerbssituation re-dimensioniert werden. Zur Minderung des Infektionsrisikos müssen Schichtbetrieb und/oder Remote-Arbeit organisiert werden.
  • Abtaktung der Produktion. Die neuen Abstandsregeln verändern die Produktionssysteme. Einbahnverkehre müssen möglichst kreuzungsfrei eingerichtet werden.
  • Der Betrieb der Werkskantine und der Verpflegung der Mitarbeiter muss organisiert werden.
  • Schichtbeginn und -wechsel müssen kontaktfrei oder mindestens kontaktarm abgewickelt werden.
  • Zulieferung und Versand müssen regelkonform und gleichzeitig wirtschaftlich und zuverlässig erfolgen.
  • Neben diesen organisatorischen Schwerpunkten müssen Kosten und Preise und die Lupe genommen werden.

    Der gesamte Hochlauf muss darüber hinaus mit Lieferanten und Kunden abgestimmt sein. Gerade für diese Koordination ist die Kommunikation mit allen Beteiligten besonders wichtig. Die Unternehmen, die bereits vor dem Shutdown „unter besonderer Beobachtung“ ihrer Kunden standen, werden jetzt sehr schnell alte Probleme lösen müssen. Sonst kann es im Zuge der Neugestaltung der Supply Chains sehr schnell zu einem Lieferantenwechsel kommen – speziell in der Automobilindustrie. Das wird natürlich auch neue Chancen eröffnen.

    Nutzen Sie die Chance, neue Märkte zu erschließen. Das erfordert schnelle Reaktionen auf Anfragen. Hier scheitern nach Beobachtungen von ConMoto viele Unternehmen häufig daran, dass nicht genügend qualifizierte Kapazität für die dringend erforderliche Kalkulation vorhanden ist. Gleiches gilt für den kurzfristigen Aufbau neuer Versorgungsquellen und Lieferanten, z.B. wenn Supplier aus dem Ausland die Produktion noch nicht wieder aufnehmen können.

    What really helps the economy and companies now

    Infrastruktur

    (English translation in progress)

    Die Volkswirtschaft als Ganzes und die einzelnen Unternehmen erleben gerade eine einmalige Konstellation: Einen Angebotsschock gepaart mit einem Nachfrageschock. Die Produktion steht still, weil die Versorgungsketten gestört sind. Gleichzeitig gibt es keine Nachfrage, weil die Konsumenten nicht kaufen, weil sie gerade selbst Einkommensverluste haben und weil sie nicht wissen, wie sich ihre persönliche wirtschaftliche Situation entwickelt. Der Online-Händler Zalando hat eben keinen Rekordumsatz, sondern leidet auch unter der fehlenden Nachfrage.

    Die Autoindustrie fordert eine Abwrackprämie. Aus 2009 wissen wir: Das entfacht bestenfalls ein Strohfeuer, kurzfristig verhindert es sogar Käufe, weil jetzt viele auf die Prämie warten. Wenn Kaufprämien etwas bringen, warum gibt es dann keine Prämie für Küchenkauf, für den Kauf von Unterwäsche oder eine Schnitzelprämie, damit dem gebeutelten Wirt geholfen wird? Und wer soll diese Anreize am Ende bezahlen? Wir alle natürlich.

    Investitionsanreize statt Konsumanreize

    Konsumanreize sind verlockend, ihre Wirkung aber ist zweifelhaft. Investitionen zu fördern ist sicher langfristig wirksamer. Investitionen in Infrastruktur, Produktionsanlagen und private Investitionen, die der Umwelt dienen. In Investitionen für öffentliche und betriebliche Infrastruktur stecken erhebliche Reserven. Wenn man die Preisentwicklung für Autos, Konsumgüter und Ahnliches mit den Kosten für Bauen und andere Infrastrukturen vergleicht, stellt man fest: Die Infrastruktur ist ständig teurer geworden, während die meisten Artikel des täglichen Bedarfs nicht nur inflationsbereinigt weniger kosten, sondern sogar absolut. Die Erkenntnisse der Produktkostensenkung müssen auch in den Straßen- und Brückenbau und in den Bau Produktionsinfrastruktur einfließen. Warum werden Methoden wie Standardisierung und Wertanalyse hier nicht angewendet? Das ist besonders wichtig angesichts des erheblichen öffentlichen Investitionsbedarfs in Deutschland. Allein im kommunalen Bereich sind das 600 Euro jährlich pro Einwohner.

    Kommunaler Investitionsbedarf in Deutschland

    ConMoto hat sein Konzept für Einsparungen bei Infrastrukturinvestitionen bereits 2012 auf dem Infrastrukturgipfel vorgestellt. Wir haben für und mit einem sehr großen Unternehmen, das sehr viel in Infrastruktur investiert, diese Verfahren beim Brückenbau angewendet. Mit großem Erfolg! Wir haben für ein Unternehmen, das Masten für Stromleitungen baut, die Baustellen standardisiert und logistisch optimiert. Mit großem Erfolg!

    Die Politiker haben in den letzten Wochen zu Recht immer wieder darauf hingewiesen, dass unsere Krankenhäuser besser für die Krise eingerichtet waren als in vielen Nachbarländern. Dennoch sollen die Intensivbetten zur Sicherheit weiter ausgebaut werden. Richtig. Aber warum sind die Kosten so hoch? Das Ziel muss sein: Mehr notwendige Infrastruktur bei gleicher Qualität aus jedem Euro, ob im Krankenhaus oder in einem Industrieunternehmen. Egal ob sich um öffentliche Infrastruktur oder die eines Privatunternehmens handelt, die Lösung lautet: effizienter planen, einkaufen, erstellen und erhalten.

    Effizientpotentiale in der Industrie

    Potenziale in Organisation und Prozessen heben

    In der Krise haben private Unternehmen der öffentlichen Hand funktional mit Einkaufskompetenz geholfen. Sehr gut! Jetzt braucht die öffentliche Hand auf allen Ebenen einen qualifizierten Einkauf. Damit sind wir bei der wichtigen Frage, ob die Verwaltungen auf allen Ebenen für künftige Aufgaben ausreichend vorbereitet sind. Unsere Erfahrung mit vergleichbaren Organisationen zeigt, dass die persönliche Qualifikation und Motivation absolut vergleichbar zu erfolgreichen Industrieunternehmen ist. Aber in Organisation und Prozessen gibt es Reserven in öffentlichen und privaten Unternehmen.

    Es wäre wünschenswert, wenn an diesen Themen gearbeitet wird. Wir brauchen einen starken und funktionierenden Staat, zumindest das haben die letzten Wochen ja sehr deutlich gezeigt. Nachhaltige Investitionen statt kurzfristiger Strohfeuer. Und gezielt und kostenbewusst eingesetztes Kapital, das ist aus Sicht von ConMoto der richtige Weg.

    Corona and the costs of the crisis

    Internationales Geld

    Professor Jens Südekum teaches International Economics at the Heinrich Heine University in Düsseldorf, Germany. He is a member of the Scientific Advisory Board at the German Federal Ministry of Economics and Energy (BMWi) and of numerous research institutions. In particular, the professor is concentrating his studies on the impact of globalisation on the world of work. Now he has commented on the cost of the Corona pandemic in Germany: it is 60 euros per day per German citizen. That sums up to 5 billion euros on every calendar day, or 150 billion euros a month. Südekum also says that “with uncontrolled relaxation of measures, a second wave and a new lockdown in the summer, everything could become much more expensive.”

    Who pays this huge sum? In the end, all of us and the companies in Germany – by the enormously growing public debt. A company that no longer exists in the future cannot repay its debts! This results in the elementary task of all people involved in companies and of their management to do everything possible to master this crisis. Policymakers will now very quickly ease restrictions, given the continuing improvement in numbers. Afterwards, the ball is in the businesses’ field. Our clients start preparations intensively. It does not function smoothly always and everywhere. Ramping up a company after a shutdown is complex. And the reinitialization of international supply chains is even more complex.

    In addition to all production and logistics requirements, complete and utter occupational health and safety must be guaranteed. If this does not happen, production must be stopped again, and further costs will incur. Due to the complexity and often, also the sheer number of tasks, even very large companies with their numerous staff are overwhelmed. This is even more applicable for medium-sized companies. Obviously, it is better to get it right the first time. Corrections take time and cost money. Money you need to keep together now! We are ready to support you. We provide custom-made programs composed of reliable elements that can be utilized immediately and effectively.

    For a limited period until July 30th, we offer these programmes at special prices. Of course, we will be pleased to make you an individual offer.

    Becoming productive again – now!

    Ingenieur vor Produktionsmaschine

    In May, the production in many companies will ramp-up again. ConMoto’s consultants accompany this process with their expertise. For the tough and competitive months to come, every company needs a short- to medium-term strategy – as well as strong, feasible plans. Due to the great uncertainty, it makes sense to develop and calculate scenarios for the performance of your business. These scenarios should include the following objectives:

    1. Liquidity protection
    2. Value creation ramp-up, considering the Corona regulations
    3. Stabilization of supply chains
    4. Customer supply according to strategic priorities and market-oriented pricing
    5. Sustainable stabilization and continuous improvement of competitiveness after the ramp-up

    In order to efficiently implement the resulting goals and tasks, ConMoto recommends to staff your internal steering board across functions and hierarchies. Pragmatic methods, such as the FMEA and the Quality Function Deployment (QFD), help to work through your action plan. Do not forget the employees and their representatives. Not all measures will be popular. Inform your employees as early as possible to prevent resistance and any possible friction losses. You want to proceed according to the five phases of the problem-solving cycle:

    • Identification: describe the problem
    • Analysis: causes/quantity structure
    • Planning: solutions/measures
    • Introduction: implementing measures
    • Review: measure success

    The ConMoto consultants contribute expertise, methodological knowledge and evaluation from a neutral perspective. Our approach creates transparency, prioritizes tasks and ensures rapid implementation successes that motivate your employees.

    Rüdiger Feigl new member of ConMoto’s Management Team

    ConMoto_ Ruediger Feigl
    Dipl.-Ing. (FH) Rüdiger Feigl

    Rüdiger Feigl recently joined the management team at ConMoto. The mechanical engineer has more than 20 years of consulting experience as a partner in both renowned large consulting companies and boutique firms. Prior to working as a consultant, he gained eight years of industry experience in various functions within the automotive supply industry worldwide.

    Before joining ConMoto, Rüdiger Feigl worked as a partner in leading lean management consulting firms where he was responsible for the operational excellence competence center. His consulting focus is the development of functional strategies as well as their design. Mr. Feigl is specialized specifically on the implementation of efficiency and effectiveness programs in development, production and supply chain management at manufacturing companies, mostly from the automotive industry. He is an expert in lean transformation, agile management, restructuring and supplier risk management.

    At ConMoto, Rüdiger Feigl is responsible for the consulting fields of production system, investment planning and restructuring.

    The facts and evolving from the crisis

    Maske tragen wird zur Pflicht während der Coronakrise

    (English translation in progress)

    Die tägliche Bekanntgabe des Reproduktionswerts durch das Robert-Koch-Institut trägt mittlerweile eher zur Verwirrung als zu Klarheit bei. Man fragt sich, ob es sich um Schätzungen oder Berechnungen handelt. Bei den neuen Medienstars, den Virologen, gewinnt man zunehmend den Eindruck, dass es vor allem darum geht, Aufmerksamkeit zu erregen. Der öffentliche Streit dieser Experten verunsichert eine ohnehin verängstigte Bevölkerung. Spekulationen und Hypothesen statt Erkenntnis und Methoden.

    Wir verweisen erneut auf unseren Beitrag vom 2. April. Bereits damals haben wir eine sehr valide Aussage zum Ausmaß des zu erwartenden Einbruchs der Wirtschaft gemacht.

    Was sind die Fakten?

    1. Eine Durchseuchung der Bevölkerung bis zur sogenannten Herdenimmunität würde je nach Ausbreitungsgeschwindigkeit zwei bis drei Jahre dauern.
    2. Ein zugelassener Impfstoff ist kurzfristig nicht vorhanden.
    3. Bei Medikamenten gibt es hoffnungsvolle Ansätze aber noch kein konkretes Ergebnis.
    4. Die einzig bekannten wirksamen Maßnahmen sind Hygiene, Abstand, Mund- und Nasenmaske.
    5. Die Arbeitslosigkeit wird durch Kurzarbeit vorübergehend abgemildert, steigt insgesamt aber sprunghaft. Für Deutschland meldet die Bundesagentur für Arbeit von März auf April einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 308.000 auf, 2,644 Millionen. Im März und bis zum 26. April gingen darüber hinaus 751.000 Anzeigen für Kurzarbeit ein für insgesamt bis zu 10,1 Millionen Personen. Das heißt aber nicht, dass diese Menschen auch alle kurzarbeiten werden. Diese Zahl übersteigt aber um ein Vielfaches die Anzeigen während der Großen Rezession 2008/2009. Im gesamten „Krisenjahr“ 2009 gab es lediglich Anzeigen für 3,3 Millionen. Zum Vergleich: In den USA haben sich in den vergangenen sechs Wochen 30 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet.
    6. Deutschland steht vor der größten Pleitewelle seit der Weltwirtschaftskrise in den 1920er Jahren.

    Der Weg aus der Krise

    Es gibt nur einen Weg aus der Krise: Einen geordneten, aber zügigen, Ausstieg aus dem Shutdown. Das kann nur verantwortet werden, wenn alle bekannten Regeln zuverlässig angewendet und nachhaltig eingehalten werden.

    Arbeitsschutz bekommt hier eine zusätzliche, existenzielle Bedeutung. Es geht um die Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen. Es geht um die Rettung unseres Wirtschaftssystems!

    Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagt völlig zu Recht, dass staatliche Hilfe auf Dauer Umsatz nicht ersetzen kann. Das derzeitige Vorgehen bringt die Staatsverschuldung auf über 80 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Diese mehr als 700 Milliarden Euro zusätzlicher Schulden werden am Ende von den Unternehmen gemacht, die die Steuern und Sozialabgaben nicht abführen oder sogar direkte Unterstützung in Anspruch nehmen. Dieses Geld muss ja zurückgezahlt werden. Der Anteil der produzierenden Wirtschaft am BIP beträgt rund 18 Prozent, bzw. etwa 600 Milliarden Euro. Der Anteil an der produzierenden Wirtschaft am Schuldenanstieg von 700 Milliarden ist deutlich überproportional. Bei 25 Prozent wären es 175 Milliarden Euro, bei 30 Prozent bereits mehr als 200 Milliarden Euro! Wir sprechen hier über neue Schulden in der Größenordnung von mehr als 25 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung in einem Jahr. Und das bei durchschnittlich völlig unzureichender Eigenkapitalausstattung und Umsatzrendite.

    Jetzt auf den Wettbewerb nach der Krise vorbereiten

    Der Wettbewerb nach der Krise wird dramatisch. Unternehmen, die nur noch wegen der externen Finanzierung existieren, werden mit allen Mitteln, sprich Kampfpreisen, um ihre Existenz ringen. Darauf müssen wir uns alle einstellen. Effizienz und Effektivität sind wichtiger denn je!

    • Gehen Sie an die Kosten ihrer Produkte, hier stecken erhebliche Potentiale.
    • Verbessern Sie Ihre Beschaffung. Senken Sie die Kosten bei größerer Robustheit ihrer Versorgungsketten.
    • Steigern Sie die Produktivität ihrer Wertschöpfung.
    • Hinterfragen Sie konsequent, wofür der Kunde bezahlt und wofür nicht.
    • Verkürzen Sie die Entwicklungszeiten.
    • Optimieren Sie ihren Vertrieb und ihre Logistik.

    Und last but not least: sichern sie den Hochlauf!